29.09.16 15:26

Wichtige Weichenstellungen für Frechen am 6. Oktober


Von: Miriam Erbacher, Fraktionsvorsitzende

Pressemitteilung

Lärmaktionsplan und Klimaschutzkonzept betreffen die Zukunft aller Frechener

Die Lärmbelastung stellt heute eines der großen Umweltprobleme dar. Das gilt auch für Frechen als Teil der Metropolregion Köln mit Straßen- und Schienenverkehrsachsen von europäischer Bedeutung. Alleine schon deshalb herrscht hier eine besonders hohe Lärmbetroffenheit.
Im Rahmen Europäischer und nationaler Richtlinien wurde die Stadtverwaltung angehalten, einen so genannten Lärmaktionsplan aufzustellen.
Am 6. Oktober wird nun das beauftragte Büro Planersocietät im Ausschuss für Bauen, Verkehr und Umwelt das Maßnahmenkonzept zur Reduzierung der Lärmemissionen vorstellen.


Für Miriam Erbacher, Fraktionsvorsitzende der Bündnisgrünen, stellt der Lärmaktionsplan ein wichtiges Instrument zur Verbesserung der Lebensqualität in Frechen dar: „Geschwindigkeitsbeschränkungen gehören dazu, genauso wie bauliche Maßnahmen – sei es das Aufbringen von lärmarmen Fahrbahndecken oder die Erhöhung von Schallschutzwänden. Vor allem die Vermeidung von Autoverkehr zugunsten der Verkehrsarten Fuß- und Radverkehr ist eine wirksame Stellschraube zur Lärmvermeidung.“


Der Ausschuss tagt am 6. Oktober um 17 Uhr im Rathaus


Armin Schipper, Vorsitzender des Ausschusses für Bauen, Verkehr und Umwelt, ermuntert die BürgerInnen zum Besuch des Ausschusses am 6. Oktober: „Hier kann ein Blick in die Zukunft Frechens geworfen werden.“ Gleichzeitig fordert Schipper dazu auf, sich an der Gestaltung der Zukunft aktiv zu beteiligen: „Ab Mitte Oktober ist die Öffentlichkeitsbeteiligung geplant. Da können sich die Frechener einbringen und Stellung beziehen. Wir hoffen auf eine starke Beteiligung.“


Auch das neue Klimaschutzkonzept wird vorgestellt

Einen zweiten Höhepunkt im Ausschuss stellt die Vorstellung des neuen Klimaschutzkonzeptes dar. Hier zeigt ein beauftragtes Ingenieurbüro die wichtigsten Handlungspotenziale für kommunale Gebäude, Flächenentwicklungen, Mobilität sowie Versorgung und Entsorgung.
Schipper: „Bei dem Klimaschutzkonzept wird sich zeigen, ob Frechen für den bevorstehenden Klimawandel gewappnet ist und welchen Beitrag die Stadt zur Einsparung von Treibhausgasen, zur Energieeffizienz und zur Nutzung von erneuerbaren Energien leisten kann. Auch diese Vorstellung im Ausschuss kann ich allen nur ans Herz legen.“