31.01.16 23:52

KLIMASCHUTZ IN FRECHEN - KOMMUNALES KLIMASCHUTZMANAGEMENT - HÜRTHER MODELL AUCH FÜR FRECHEN?


Von: Stefan Jauernig - stellvertretender Sprecher


Pressemitteilung
Mit viel Elan und Engagement startete André Katzenberger seine Aufgabe als Klimaschutzmanager bei der Stadt Hürth.
Seit September 2013 ist der 30-jährige nun bei der Stadtverwaltung beschäftigt (mittlerweile unbefristet): „Klimaschutz ist keine Einzelaufgabe. Daher ist es mein
Ziel, möglichst viele gesellschaftliche Akteure in Hürth und Umgebung einzubinden,um das Thema präsent zu machen.“
In den ersten beiden Jahren hat der gebürtige Wiesbadener unter anderem in Kooperation mit den Schulen Kinder und andere Nutzer der städtischen Liegenschaften eingebunden.
Außerdem setzt er derzeit konkret zehn Maßnahmen für den Klimaschutz um, die in einem Handlungskonzept formuliert sind. Unter anderem geht es um den Austausch der Beleuchtung im Rathaus, den
Einsatz moderner Luft-Händetrockner und Strahlregler, die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Rathausdach sowie die Erweiterung des alternativen Mobilitätsangebots.
André Katzenberger wird an diesem Abend über seine bisherigen Erfahrungen in Hürth und wie man dieses Modell auf andere Städte übertragen und verknüpfen kann, berichten.
In der anschließenden Diskussionsrunde steht er für Fragen zur Verfügung.
Für Katzenberger ist das Thema nicht neu. Schon sehr lange beschäftigt er sich mit Energiethemen.
Nach dem Abitur 2005 verrichtete er sieben Monate Freiwilligendienst in Ecuador mit Behinderten und Straßenkindern und bereiste während einer Weltreise Indien, Thailand, Australien, Neuseeland, Chile, Bolivien, Ecuador und Mexico.
An der Technischen Universität Hamburg-Harburg studierte er von 2007 bis 2011 Energie- und Umwelttechnik und absolvierte ein Auslandssemester in Japan.
Sein dortiges Forschungsprojekt beschäftigte sich mit autarker Energieversorgung für ländliche Gegenden. Im Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) wirkte er als Projektbeauftragter für Ökologie und Nachhaltigkeit und entwarf zusammen mit Verwaltung und Professoren ein Energiesparkonzept für die Uni.
Im Anschluss daran arbeitete er bis 2013 als Englischlehrer in Bangkok, Thailand.
Für die zukünftige Arbeit ist es ihm wichtig, die Gebäudesanierungen der städtischen Liegenschaften weiter voranzutreiben, um CO2-Ausstoß und Energiekosten zu reduzieren. Zusätzlich soll die Vernetzungs- und Öffentlichkeitsarbeit in und um Hürth im Klimaschutz vorangetrieben werden um mit anderen interessierten Akteuren gemeinsam an einer lebenswerten Zukunft arbeiten zu können.