Grüne setzen sich für zusätzliche Fahrten der Linie 7 ein Infostand an der Haltestelle Rathaus am Freitag, den 18. Mai, von 7:30 bis 8:30 Uhr

Pressemitteilung

Zwischen 6:47 und 7:47 Uhr ist die Welt der Linie7-Pendler noch in Ordnung. Dann nämlich fährt die Stadtbahn der Linie7 ab der Haltestelle Frechen-Rathaus im 10-Minutentakt zur benachbarten Domstadt. Kommt der Pendler danach zur Haltestelle, dann fahren die Bahnen nur noch im 20-Minutentakt, und er muss sich gedulden – oder er nimmt das Auto.

Die Frechener Grünen machen sich dafür stark, dass der 10-Minutentakt um eine Stunde verlängert wird, und zwar bis 8:47 Uhr. Dann dürfte das Gros des Berufsverkehrs in Richtung Köln vorbei sein.
Die zusätzlichen Bahnen sind nicht nur für die Frechener Auspendler gut, sondern auch für die Einpendler aus Köln, die dann ebenfalls besser nach Frechen gelangen und heute zum Teil in Haus Vorst „stranden“ und zehn Minuten auf die nächste Bahn nach Frechen warten müssen. 

Ähnlich bescheiden gestaltet sich die abendliche Rückfahrt der Frechener: Ab Neumarkt gibt es nur von 16:13 bis 17:23 Uhr einen 10-Minutentakt, danach fahren die Bahnen zwar bis Haus Vorst, allerdings nur noch jede zweite weiter nach Frechen.

Miriam Erbacher, Fraktionsvorsitzende der Frechener Grünen: „Frechen hat in den letzten Jahren ein starkes Wachstum seiner Einwohnerzahl erfahren, und ein weiteres starkes Wachstum wird prognostiziert. Die Attraktivität der Stadt als Wohnort, Wirtschaftsstandort und Arbeitsort basiert wesentlich auf einer guten Erreichbarkeit. Eine verbesserte Anbindung kann in besonderem Maße helfen, den Straßenverkehr durch die Stadt hindurch nach Köln zu reduzieren.“

Gute Erreichbarkeit ist auch gute Wirtschaftsförderung

Erbacher weiter: „Es besteht allgemein ein zunehmendes Interesse, vor allem junger Berufstätiger, ohne ein eigenes Auto unterwegs zu sein. Dies wurde auch in der Befragung Frechener Unternehmen durch die Wirtschaftsförderung deutlich. Dieser Trend wird mit dem Ausbau des ÖPNVs unterstützt. Die gesamte Stadtgesellschaft wird davon profitieren.“

Hartmut Roese, Vorsitzender des Verkehrsausschusses, ergänzt: „Eine weitere Zunahme des Autoverkehrs ist für die Lebensqualität in unserer Stadt nicht mehr verträglich, weder für die Autofahrer, die in immer längeren Staus stehen, noch für die Wohnbevölkerung, die schon heute unter Lärm und Abgasen leidet.“

Die Bündnisgrünen haben sich für einen gemeinsamen Antrag mit den beiden Koalitionspartnern CDU und FDP stark gemacht, welcher am 5. Juli im Verkehrsausschuss behandelt werden soll:
Die Verwaltung möge beauftragt werden, ein Angebot von der KVB einzuholen für die Weiterführung der Fahrten von Haus Vorst bis nach Frechen-Benzelrath und zurück.

Am Freitag, den 18. Mai, stehen die Grünen von 7:30 bis 8:30 Uhr an der Stadtbahn-Haltestelle „Frechen- Rathaus“ für Fragen zur Verfügung.

Ein toller Abend - Damit Frechen brummt und blüht – Ideen und Strategien gegen das Insektensterben

Hier kommen ein paar Eindrücke von einem interessanten und tollen Abend. Es gab beeindruckende Vorträge und selbstgemachte kulinarische Köstlichkeiten.

Wälder bewahren, Klima schützen, Stadtluft entgiften! Fahrrad-Demo und Regenbogenbanner-Aktion

Am Sonntag, den 29. April geht es wieder zum Hambacher Wald – per Fahrrad-Demo aus Köln und Aachen sowie zu Fuß vom S-Bahnhof Buir aus: An der Tagebaukante zwischen den Bäumen des Hambacher Waldes und den Kohlebaggern von RWE werden wir uns versammeln, eine Bikeline bilden und ein 100 m langes Regenbogenbanner entfalten: Denn unser Protest ist bunt, friedlich und vielfältig – voller Hoffnung und Entschlossenheit. Bereits seit 40 Jahren gibt es hartnäckigen Widerstand vor Ort: Von den Bürgerinitiativen bis hin zur seit sechs Jahren andauernden Waldbesetzung #HambiBleibt. Gemeinsam und solidarisch werden wir weiter streiten, diesen Wald retten und damit das Ende der fossilen Energien einläuten!

Treffpunkt Fahrraddemo Köln
09:30 Uhr auf dem Roncalliplatz
Die angemeldete Fahraddemo wird vsl. über Frechen zu führen

Treffpunkt Hambi:
für zu Fuß Gehende
13:00 Uhr hinter Morschenich

http://www.fuerhambi.org/

geplante Demoroute
Sind die Probleme mit den tiefen Pfützen an der Kreuzung Hubert-Prott-Straße / Ecke Holzstraße beseitigt?

Pressemitteilung

Grüne hatten die Prüfung der Entwässerung beantragt

Fußgänger und Radfahrer, die an der Kreuzung Hubert-Prott-Straße / Ecke Holzstraße warten, wurden bislang bei Regen häufig von vorbeifahrenden Autos bespritzt (siehe Fotos).
Grund dafür sind nicht nur unachtsame Autofahrer, sondern auch die offensichtlich bereits bei mäßigem Regen nicht mehr funktionierende Entwässerung des Kreuzungsbereichs.
Die Fraktion B90/die Grünen hatte deshalb im März die Stadtverwaltung gebeten, sich um die Entwässerung Kreuzung Hubert-Prott-Straße / Ecke Holzstraße zu kümmern.

Nun liegt die Antwort der Stadtverwaltung vor: Der Landesbetrieb Straßenbau als Straßenbaulastträger teilte mit, dass die Straßenbaumeisterei Bergheim den Kreuzungsbereich Ende März gereinigt habe. Es bleibe nun abzuwarten, ob die Entwässerung wieder funktioniere, da seitdem kein Starkregen mehr auftrat. Die Kreuzung werde von der Straßenbaumeisterei weiterhin beobachtet.

Damit Frechen brummt und blüht – Ideen und Strategien gegen das Insektensterben

Pressemitteilung

Zu einer bunten Gesprächsrunde über Ideen und Strategien gegen das Insektensterben und für den Schutz
und den Erhalt der Artenvielfalt laden die Frechener Grünen am Freitag, den 20. April um 19.30 Uhr ins
Haus Wagner, Aachener Str. 548 in Frechen-Königsdorf ein. Referentinnen sind neben Holger Sticht,
Vorsitzender des BUND NRW, Nicole Kolster, umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN im Rhein-Erft-Kreis
und Elvira Hoff, leidenschaftliche Gärtnerin aus Frechen-Buschbell.

Während Holger Sticht Fakten, Hintergründe und Folgen des Insektensterbens erläutert, berichtet Nicole
Kolster über politische Lösungsansätze und Maßnahmen zum Erhalt der biologischen Vielfalt und erzählt
Elvira Hoff von ihren persönlichen Erfahrungen und Ideen zum Schutz des Artenreichtums rund um Haus
und Garten.

„Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten haben es zunehmend schwer.“ erklärt Sabine Schorr,
Vorsitzende des Stadtverbandes der Frechener Grünen. „Intensive Landwirtschaft, versiegelte Flächen und verschwindende Naturflächen bedrohen die Insekten, welche nicht nur als Bestäuber von Pflanzen, sondern
auch als Nahrung für Vögel, Fische und Frösche dienen und dadurch für den Erhalt der biologischen Vielfalt
von entscheidender Bedeutung sind. Wir möchten gemeinsam mit Fachleuten und Bürger*innen nicht nur
über das Problem des Insektensterbens, sondern insbesondere auch über Lösungen zum Erhalt und zur
Förderung der Biodiversität reden. Jeder Einzelne kann z.B. durch eine insekten- und vogelfreundlichere
Gestaltung seines Balkons oder Gartens dem Insektensterben entgegenwirken und einen wertvollen Beitrag
dazu leisten, dass nicht nur Frechen auch in Zukunft brummt und blüht.“ 

Grüne sind gespannt auf die Prüfung der Stickoxid- Belastung auf der Aachener Straße in Königsdorf

Pressemitteilung

Die Aachener Straße ist im Bereich der Ortsdurchfahrt Frechen-Königsdorf verkehrlich stark belastet - vor allem während des Berufsverkehrs herrscht dort häufig Stau.
Die Grünen halten es deshalb durchaus für möglich, dass es in dem Bereich der Ortsdurchfahrt zu gesundheitsgefährdenden Überschreitungen des Grenzwertes für Stickoxide kommt.
Hartmut Roese, Vorsitzender des Verkehrs- und Umweltausschusses und in Königdorf wohnhaft: „Für eine Überschreitung des Grenzwertes während der Spitzenzeiten spricht, dass es sich um eine verhältnismäßig enge Ortsdurchfahrt mit relativ wenig Querbelüftungsmöglichkeiten handelt. Auch sind wir vorgewarnt, weil nur wenige Kilometer weiter westlich an der Aachener Straße in Höhe des Einkaufszentrums in Weiden permanent signifikante Überschreitungen der Stickoxid-Grenzwerte auftreten, obwohl die Aachener Straße an dieser Stelle einen relativ hohen Straßenquerschnitt aufweist und gut belüftet erscheint“

Gemeinsamer Antrag mit CDU und FDP

Nachdem sich besorgte Anwohner der Aachener Straße an die Grünen gewandt hatten, machten sich diese für einen gemeinsamen Antrag mit den beiden Koalitionspartnern CDU und FDP stark, welcher im kommenden Verkehrs- und Umweltausschuss am 12. April behandelt werden soll: Der Ausschuss möge beschließen, zeitnah eine Prüfung der Stickoxid-Belastung zu veranlassen. Eine Feinstaub-Immissionsprüfung soll nach Möglichkeit damit verbunden werden.

Falls die Prüfung eine Überschreitung des Grenzwertes ergeben sollte, möge unverzüglich die für die Luftreinhalteplanung zuständige Bezirksregierung
aufgefordert werden, die Ortsdurchfahrt Königsdorf in den Luftreinhalteplan aufzunehmen und Maßnahmen zur Einhaltung des Grenzwertes vorzusehen und damit die Gesundheitsgefährdung der Anwohner zu reduzieren.

Bericht Kölner Stadtanzeiger vom 29./30. März 2018 hier

Pressemitteilungen

Treffer 226 bis 226 von 226

Keine Artikel in dieser Ansicht.