08.01.2019

Grüne blicken auf ein Jahr mit anhaltender Dürre zurück – und fordern ein Umdenken für die Zukunft

Pressemitteilung

Zum Jahresanfang zieht die Frechener grüne Ratsfraktion ihre Jahresbilanz.

Miriam Erbacher, Vorsitzende der grünen Ratsfraktion:

Das vergangene Jahr mit seiner anhaltenden Dürre in weiten Teilen Europas hat uns allen die Folgen des Klimawandels deutlich vor Augen geführt. Zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele müssen gerade auch die Kommunen einen wesentlichen Beitrag leisten. Wir alle sind aufgefordert, mit den Ressourcen unserer Erde viel sorgsamer als bislang umzugehen.

Erste Schritte konnten vor allem im Bereich Verkehr und Mobilität eingeleitet werden, darunter

•    die sukzessive Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED
•    die Umgestaltung des Clarenbergwegs, der nun sicherer und angenehmer für Fußgänger und Radfahrende geworden ist
•    mehr Fahrten bei der Stadtbahnlinie 7 ab Ende 2019
•    die beschlossene testweise Öffnung der Fußgängerzone für den Radverkehr in den Abendstunden
 
Weitere Schritte konnten angestoßen werden, darunter

•    Barrierefreier Umbau des Frechener Busbahnhofs mit durchgehenden Fahrradwegen in 2019
•    Radschnellweg Frechen-Köln – Fortsetzung der Planungen
•    Erarbeitung eines Klimaschutzkonzepts für Teile der Innenstadt
•    Start des Busbetriebs im Rhein-Erft-Kreis durch die REVK und damit positive Effekte für Frechen

Erstmals wurden Maßnahmen zum Artenschutz beschlossen:

•    Umweltschutzprogramm 2019 mit dem Themenschwerpunkt „Insektenschutz“
•    die Anlage von Blühwiesen

Jedoch müssen weitere konsequente Schritte zum Klima- und Artenschutz folgen. Hier sehen wir Grünen unseren Schwerpunkt für das neue Jahr.

27.12.2018

Geplante Busspur auf der Aachener Straße in Köln erfordert ein Umdenken für Königsdorfer Pendler

Pressemitteilung

Frechener Grüne weisen auf neue Möglichkeiten hin


Am 18. Dezember entschied der Kölner Rat, dass im kommenden Jahr auf der Aachener Straße eine Autospur in eine Bus- und Taxispur umgewandelt wird.
Dort sollen zwischen Weiden-West und dem Eisenbahnring parallel zur Stadtbahn-Linie 1 Expressbusse zum Einsatz kommen und damit den Pendlern eine Alternative zur Autofahrt bieten.
Miriam Erbacher, Fraktionsvorsitzende der Frechener Grünen, begrüßt diesen Beschluss: „Endlich wird der Klimaschutz ernst genommen und ein Schritt in Richtung Verkehrswende gemacht.“


Möglichkeiten für Pendler aus Frechen-Königsdorf


Vor allem die Pendler aus Frechen-Königsdorf sind von dem Kölner Beschluss betroffen. Für sie ergeben sich einige Möglichkeiten, auf die neue Situation zu reagieren.
Die Buslinie 950 mit vier Haltestellen in Königsdorf verkehrt im Berufsverkehr zwischen Königsdorf und Weiden Zentrum im Halbstundentakt und hat dort einen Anschluss an die Stadtbahn Linie 1 und den geplanten Expressbus. Wünschenswert wäre hier zukünftig allerdings eine höhere Taktfrequenz zur Vermeidung von Wartezeiten beim Umstieg.


Pedelec oder S-Bike sind schnell und schweißfrei


Hartmut Roese, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen und seit einigen Monaten Besitzer eines Pedelecs: „Immer mehr Pendler nutzen ein Pedelec oder ein E-Bike für die tägliche Fahrt zwischen Arbeitsplatz und Zuhause. Mit diesen Fahrzeugen können durchaus Strecken von bis zu 25 Kilometern absolviert werden. Mit einem Pedelec kann von Königsdorf aus Weiden-West in 15 Minuten und die Kölner Innenstadt in circa 45 Minuten erreicht werden – und das auch noch schweißfrei. Mit einem S-Bike, welches maximal 45 km/h fahren kann, geht es noch schneller.“
Nicht zuletzt steckt auch in PKW-Fahrgemeinschaften ein erhebliches Potential. Köln und die Kommunen im Rhein-Erft-Kreis könnten hier eine Plattform zu Vermittlung von Fahrgemeinschaften anstoßen und entsprechend bewerben. Hartmut Roese: „Autos, die nur von einer Person besetzt sind, verursachen den täglichen Stau. Eine bessere Auslastung, und der Stau gehört der Vergangenheit an. Im Zeitalter des Smartphone dürfte das kein Problem mehr sein. Bislang scheiterte diese Alternative jedoch an der Bereitschaft, umzudenken.“

26.11.2018

Linie 7 – Zusätzliche Fahrten nach Frechen geplant Grüne begrüßen die zukünftigen Verbesserungen

Pressemitteilung

Sowohl in der morgendlichen als auch in der nachmittäglichen Hauptverkehrszeit werden alle Bahnen, die heute in Haus Vorst enden, bis Frechen Bahnhof weiterfahren.

Zusätzlich soll in der nachmittäglichen Hauptverkehrszeit der Zehnminutentakt bis zur Endhaltestelle in Frechen Benzelrath um 20 Minuten verlängert werden.

Miriam Erbacher, Fraktionsvorsitzende der Frechener Grünen: „Wir sind sehr glücklich, dass wir diese Verbesserungen nun erreichen konnten. Bereits seit vielen Jahren setzen wir uns für zusätzliche Fahrten nach Frechen in der Hauptverkehrszeit ein. Diese Fahrten sind nicht nur für die Frechener Auspendler gut, sondern auch für die Einpendler aus Köln, die dann ebenfalls besser nach Frechen gelangen und heute zum Teil in Haus Vorst „stranden“ und zehn Minuten auf die nächste Bahn nach Frechen warten müssen.“

(Antrag von Bündnis90/Die Grünen hier, Vorlage vom Ausschuss BVU hier)

Erbacher weiter: „Die bestehende eingleisige Verbindung in der Fußgängerzone ist damit ausgereizt. Mehr geht da leider nicht. Damit erreichen wir aber für den Frechener Osten und Süden und vor allem für die großen Gewerbegebiete schon eine spürbare Verbesserung. Um auch für die westlichen Stadtteile mehr Komfort und Verkehrsentlassungen zu erzielen, suchen wir nach alternativen Lösungen. Dafür werden wir auch Umbaumaßnahmen prüfen lassen.“

Interessant für Bike & Ride

Frechener aus den östlichen und südlichen Stadtteilen können von der Verbesserung besonders profitieren. Am Frechener Bahnhof wurde 2012 ein großer überdachter Fahrradstellplatz mit Elektro-Ladestationen und abschließbaren Boxen gebaut. Hier können Fahrrad- oder Pedelec-Fahrer ihrer Räder abstellen und die zusätzlichen Bahnen nutzen.“
„Eine weitere Möglichkeit bietet die Buslinie 965, welche von Grube Carl über die Innenstadt und über den Europark nach Weiden-West fährt. Diese Linie hält auch am alten Frechener Bahnhof.“

Verbesserungen zum Fahrplanwechsel 2019/2020

„Jetzt ist der Verkehrsausschuss am Zuge. Er muss diese Maßnahme, welche 27.000 € pro Jahr kosten soll, am 4. Dezember beschließen. Dann kann sie beim Fahrplanwechsel 2019/2020 zunächst im Probebetrieb umgesetzt werden“

Linie 7 Haltestelle Frechen Bahnhof
Fahrradabstellanlage am Frechener Bahnhof
Wie fahrradfreundlich ist Frechen? Noch bis zum 30. November läuft die Fragebogenaktion "Fahrradklima-Test 2018“

Pressemitteilung

Radfahrerinnen und Radfahrer können bundesweit die Fahrradfreundlichkeit ihre Heimatstadt bewerten. Bei dem mittlerweile zum achten Mal stattfindenden "Fahrradklima-Test", zu dem der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium aufrufen,  warten insgesamt 27 Fragen auf eine Antwort. Dazu benötigt man circa 10 Minuten Zeit.
Die Online-Umfrage hilft, Stärken und Schwächen der Radverkehrsförderung in der Heimatstadt zu erkennen. Das Online-Formular ist noch bis zum 30. November geöffnet unter www.fahrradklima-test.de.
Der ADFC-Fahrradklima-Test 2018 beschäftigt sich erstmals genauer mit dem Thema Familien und Kinder. Durch Zusatzfragen rund um das Radfahren von Familien und Kindern soll die Familienfreundlichkeit von Städten und Gemeinden bewertet werden.
Unterstützt wird die Aktion von den Frechener Grünen. Miriam Erbacher, Fraktionsvorsitzende und passionierte Fahrradfahrerin, fordert die Frechener Bürgerinnen und Bürger auf, sich an dem Test zu beteiligen: „Wichtig ist, dass Frechen die notwendigen Teilnehmerzahlen erreicht und damit in die Wertung kommt. Durch den Fahrradklima-Test haben die Frechener selbst die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen und die Verantwortlichen auf Verbesserungsmöglichkeiten hinzuweisen. Radfahren ist aktiver Klimaschutz, je mehr Menschen das Rad nutzen, desto besser für die Umwelt. Dazu ist es nötig, die Attraktivität des Radfahrens in Frechen zu verbessern, z.B. durch die von uns seit langem geforderte Verbesserung des Radwegenetzes.“
Beim letzten Klimatest 2014 fiel für Frechen das Ergebnis wenig schmeichelhaft aus: In der Kategorie Kommunen bis 100.000 Einwohner erreichte die Stadt nur den 36. Platz unter den 42 teilnehmenden Kommunen aus NRW.


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