26.11.2018

Linie 7 – Zusätzliche Fahrten nach Frechen geplant Grüne begrüßen die zukünftigen Verbesserungen

Pressemitteilung

Sowohl in der morgendlichen als auch in der nachmittäglichen Hauptverkehrszeit werden alle Bahnen, die heute in Haus Vorst enden, bis Frechen Bahnhof weiterfahren.

Zusätzlich soll in der nachmittäglichen Hauptverkehrszeit der Zehnminutentakt bis zur Endhaltestelle in Frechen Benzelrath um 20 Minuten verlängert werden.

Miriam Erbacher, Fraktionsvorsitzende der Frechener Grünen: „Wir sind sehr glücklich, dass wir diese Verbesserungen nun erreichen konnten. Bereits seit vielen Jahren setzen wir uns für zusätzliche Fahrten nach Frechen in der Hauptverkehrszeit ein. Diese Fahrten sind nicht nur für die Frechener Auspendler gut, sondern auch für die Einpendler aus Köln, die dann ebenfalls besser nach Frechen gelangen und heute zum Teil in Haus Vorst „stranden“ und zehn Minuten auf die nächste Bahn nach Frechen warten müssen.“

(Antrag von Bündnis90/Die Grünen hier, Vorlage vom Ausschuss BVU hier)

Erbacher weiter: „Die bestehende eingleisige Verbindung in der Fußgängerzone ist damit ausgereizt. Mehr geht da leider nicht. Damit erreichen wir aber für den Frechener Osten und Süden und vor allem für die großen Gewerbegebiete schon eine spürbare Verbesserung. Um auch für die westlichen Stadtteile mehr Komfort und Verkehrsentlassungen zu erzielen, suchen wir nach alternativen Lösungen. Dafür werden wir auch Umbaumaßnahmen prüfen lassen.“

Interessant für Bike & Ride

Frechener aus den östlichen und südlichen Stadtteilen können von der Verbesserung besonders profitieren. Am Frechener Bahnhof wurde 2012 ein großer überdachter Fahrradstellplatz mit Elektro-Ladestationen und abschließbaren Boxen gebaut. Hier können Fahrrad- oder Pedelec-Fahrer ihrer Räder abstellen und die zusätzlichen Bahnen nutzen.“
„Eine weitere Möglichkeit bietet die Buslinie 965, welche von Grube Carl über die Innenstadt und über den Europark nach Weiden-West fährt. Diese Linie hält auch am alten Frechener Bahnhof.“

Verbesserungen zum Fahrplanwechsel 2019/2020

„Jetzt ist der Verkehrsausschuss am Zuge. Er muss diese Maßnahme, welche 27.000 € pro Jahr kosten soll, am 4. Dezember beschließen. Dann kann sie beim Fahrplanwechsel 2019/2020 zunächst im Probebetrieb umgesetzt werden“

Linie 7 Haltestelle Frechen Bahnhof
Fahrradabstellanlage am Frechener Bahnhof
Wie fahrradfreundlich ist Frechen? Noch bis zum 30. November läuft die Fragebogenaktion "Fahrradklima-Test 2018“

Pressemitteilung

Radfahrerinnen und Radfahrer können bundesweit die Fahrradfreundlichkeit ihre Heimatstadt bewerten. Bei dem mittlerweile zum achten Mal stattfindenden "Fahrradklima-Test", zu dem der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium aufrufen,  warten insgesamt 27 Fragen auf eine Antwort. Dazu benötigt man circa 10 Minuten Zeit.
Die Online-Umfrage hilft, Stärken und Schwächen der Radverkehrsförderung in der Heimatstadt zu erkennen. Das Online-Formular ist noch bis zum 30. November geöffnet unter www.fahrradklima-test.de.
Der ADFC-Fahrradklima-Test 2018 beschäftigt sich erstmals genauer mit dem Thema Familien und Kinder. Durch Zusatzfragen rund um das Radfahren von Familien und Kindern soll die Familienfreundlichkeit von Städten und Gemeinden bewertet werden.
Unterstützt wird die Aktion von den Frechener Grünen. Miriam Erbacher, Fraktionsvorsitzende und passionierte Fahrradfahrerin, fordert die Frechener Bürgerinnen und Bürger auf, sich an dem Test zu beteiligen: „Wichtig ist, dass Frechen die notwendigen Teilnehmerzahlen erreicht und damit in die Wertung kommt. Durch den Fahrradklima-Test haben die Frechener selbst die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen und die Verantwortlichen auf Verbesserungsmöglichkeiten hinzuweisen. Radfahren ist aktiver Klimaschutz, je mehr Menschen das Rad nutzen, desto besser für die Umwelt. Dazu ist es nötig, die Attraktivität des Radfahrens in Frechen zu verbessern, z.B. durch die von uns seit langem geforderte Verbesserung des Radwegenetzes.“
Beim letzten Klimatest 2014 fiel für Frechen das Ergebnis wenig schmeichelhaft aus: In der Kategorie Kommunen bis 100.000 Einwohner erreichte die Stadt nur den 36. Platz unter den 42 teilnehmenden Kommunen aus NRW.

18.10.2018

Grüne fordern Anzeiger für Fahrgastinformationen am Busbahnhof Frechen sowie am S-Bahnhof Königsdorf

Pressemitteilung

Bereits am 10.10.2013 wurde die Verkehrsgesellschaft des Rhein-Erft-Kreises (REVG) vom Kreistag beauftragt, an zentralen Umsteigepunkten Anzeiger zur dynamischen Fahrgastinformation zu installieren. Bislang sind solche Anlagen lediglich am Bahnhof Horrem sowie am zentralen Omnibusbahnhof in Hürth in Betrieb.

Diese Anzeiger unterrichten die Fahrgäste an der Haltestelle über die voraussichtliche Abfahrtzeit der dort verkehrenden Busse und Bahnen.
Die Anzeiger können darüber hinaus Informationen über das Ziel und die Zwischenziele liefern.
Auch bei Betriebsstörungen und Verspätungen können wichtige Hinweise angezeigt werden.

Miriam Erbacher, Fraktionsvorsitzende der Frechener Bündnisgrünen „Was bei der KVB in Köln selbst an kleineren Bushaltestellen installiert wird, sucht man in Frechen am zentralen Busbahnhof und am S-Bahn-Haltepunkt Königsdorf  bisher vergebens. Dabei haben diese beiden Verknüpfungspunkte für Frechen eine hohe Verkehrsbedeutung mit vielen Ein- und Umsteigern.„

Erbacher weiter: „Wir wollen mehr Komfort für die bestehende Kundschaft schaffen aber auch neue Kunden für den öffentlichen Personennahverkehr gewinnen. In der heutigen Zeit gehören moderne Informationsanzeiger einfach dazu.“
Die Bündnisgrünen haben jetzt die REVG um Auskunft gebeten, wann die für Frechen geplanten Anlagen installiert werden.

04.10.2018

Fußgängerzone testweise für den Radverkehr öffnen.

Pressemitteilung

Vor zwei Jahren wurde der Verkehrsentwicklungsplan für Frechen weiterentwickelt und beschlossen. Er enthielt unter anderem die Maßnahme
„die Fußgängerzone nach Ladenschluss für Radfahrende zu öffnen“.
Diese Maßnahme ist ein wichtiges und wirksames Element zur Förderung des Radverkehrs im Rahmen einer Verkehrswende.
Die Frechener Fußgängerzone stellt eine vom Autoverkehr weitgehend ungefährdete und wichtige innerstädtische Verbindung dar. Zahlreiche gastronomische Betriebe können in den Abendstunden mit dem Fahrrad mehr oder weniger direkt sowie bequem erreicht werden.
 
Die drei Koalitionsfraktionen CDU, Grüne und FDP wollen nun die Öffnung der Fußgängerzone in die Tat umsetzen und stellen einen entsprechenden Antrag für den zuständigen Ausschuss für Bauen, Verkehr und Umwelt am 4. Oktober 2018:
Die Fußgängerzone soll für den Radverkehr in der Zeit von 19.00 Uhr bis 7.00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen freigegeben werden - als zeitlich begrenzte Versuchsphase für ein Jahr.
Die Verwaltung wird beauftragt, nach Ablauf der Versuchsphase einen Erfahrungsbericht zu erstellen und dem Ausschuss zur Entscheidung für das weitere Vorgehen vorzulegen.
 
Miriam Erbacher, Fraktionsvorsitzende der Bündnisgrünen: „Wichtig ist, dass flankierende Maßnahmen ergriffen werden, um mögliche Probleme von vorneherein zu vermeiden. Dazu zählen zunächst die deutliche Beschilderung, dass Schritttempo gefahren und Rücksicht genommen werden muss sowie der verstärkte Einsatz der Ordnungsbehörde zur Kontrolle der angepassten Fahrweise.“
 
„Das gesamte Projekt soll durch eine Öffentlichkeitsarbeit, wie Infoflyer für Radfahrer, begleitet werden. Nach der Versuchsphase wird geprüft, ob die Öffnung erfolgreich war und bestehen bleiben kann“, sagt die Fraktionsvorsitzende der CDU Karla Palussek. Die Koalition ist sich jedoch sicher, dass der Test positiv verlaufen wird.
 
„Aus zahlreichen Städten gibt es gute Erfahrungen, wie beispielsweise in Köln. Dort war die Öffnung einer Fußgängerzone für den Radverkehr weniger problematisch, als die meisten erwartet hatten. Auch für den Straßenbahnverkehr durch die Fußgängerzone, muss das kein größeres Problem darstellen, auch hier gibt es positive Beispiele“, so Susanne Kayser-Dobiey, Fraktionsvorsitzende der FDP.

02.08.2018

Verlängerter Freiheitsring ist aus der Zeit gefallen

Pressemitteilung

Grüne: Viele Alternativen sind möglich 

Ausgelöst durch die Baustellensperrung der Rosmarstraße ist die Diskussion um den vor vielen Jahren heftig diskutierten Ausbau des verlängerten Freiheitsrings für den Autoverkehr wieder entbrannt.
Für Miriam Erbacher, Fraktionsvorsitzende der Frechener Grünen, ist diese 10-Millionen-Euro teure Maßnahme aus der Zeit gefallen: „Diese Baumaßnahme, die in erheblichem Umfang sensible Umwelt zerstört, passt einfach nicht mehr in die heutige Zeit, in der Maßnahmen gegen den fortschreitenden Klimawandel und eine Wende in der Verkehrspolitik dringend erforderlich sind. Darüber hinaus würde die Straße zu einer Abwertung des vorhandenen und gut angenommenen Fuß- und Radweg führen.“
Statt auf Straßenneubau setzen die Grünen auf Alternativen, nämlich auf den weiteren Ausbau des Busangebotes und der Anruf-Sammel-Taxen. Auch der starke Trend zu elektrisch unterstützten Fahrrädern kann hilfreich sein: Mit diesen Fahrzeugen sind von Grube Carl aus wichtige Ziele wie die Frechener Innenstadt und die Bahnhöfe Horrem und Königsdorf gut, schnell und umweltschonend erreichbar.
Die aufgrund der jetzigen Baustellensituation notwendige Sperrung der Rosmarstraße für den Durchgangsverkehr sollte beibehalten werden. Erbacher: „Die Stadt Frechen hat viele Millionen investiert, um den Knoten Neuer Weg auszubauen und den Autoverkehr frühzeitig abzufangen und nicht durch sensible Innenstadtbereiche sondern in Richtung Holzstraße zu lenken. Diese Verkehrslenkung darf nicht konterkariert werden.“


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