18.10.2018

Grüne fordern Anzeiger für Fahrgastinformationen am Busbahnhof Frechen sowie am S-Bahnhof Königsdorf

Pressemitteilung

Bereits am 10.10.2013 wurde die Verkehrsgesellschaft des Rhein-Erft-Kreises (REVG) vom Kreistag beauftragt, an zentralen Umsteigepunkten Anzeiger zur dynamischen Fahrgastinformation zu installieren. Bislang sind solche Anlagen lediglich am Bahnhof Horrem sowie am zentralen Omnibusbahnhof in Hürth in Betrieb.

Diese Anzeiger unterrichten die Fahrgäste an der Haltestelle über die voraussichtliche Abfahrtzeit der dort verkehrenden Busse und Bahnen.
Die Anzeiger können darüber hinaus Informationen über das Ziel und die Zwischenziele liefern.
Auch bei Betriebsstörungen und Verspätungen können wichtige Hinweise angezeigt werden.

Miriam Erbacher, Fraktionsvorsitzende der Frechener Bündnisgrünen „Was bei der KVB in Köln selbst an kleineren Bushaltestellen installiert wird, sucht man in Frechen am zentralen Busbahnhof und am S-Bahn-Haltepunkt Königsdorf  bisher vergebens. Dabei haben diese beiden Verknüpfungspunkte für Frechen eine hohe Verkehrsbedeutung mit vielen Ein- und Umsteigern.„

Erbacher weiter: „Wir wollen mehr Komfort für die bestehende Kundschaft schaffen aber auch neue Kunden für den öffentlichen Personennahverkehr gewinnen. In der heutigen Zeit gehören moderne Informationsanzeiger einfach dazu.“
Die Bündnisgrünen haben jetzt die REVG um Auskunft gebeten, wann die für Frechen geplanten Anlagen installiert werden.

04.10.2018

Fußgängerzone testweise für den Radverkehr öffnen.

Pressemitteilung

Vor zwei Jahren wurde der Verkehrsentwicklungsplan für Frechen weiterentwickelt und beschlossen. Er enthielt unter anderem die Maßnahme
„die Fußgängerzone nach Ladenschluss für Radfahrende zu öffnen“.
Diese Maßnahme ist ein wichtiges und wirksames Element zur Förderung des Radverkehrs im Rahmen einer Verkehrswende.
Die Frechener Fußgängerzone stellt eine vom Autoverkehr weitgehend ungefährdete und wichtige innerstädtische Verbindung dar. Zahlreiche gastronomische Betriebe können in den Abendstunden mit dem Fahrrad mehr oder weniger direkt sowie bequem erreicht werden.
 
Die drei Koalitionsfraktionen CDU, Grüne und FDP wollen nun die Öffnung der Fußgängerzone in die Tat umsetzen und stellen einen entsprechenden Antrag für den zuständigen Ausschuss für Bauen, Verkehr und Umwelt am 4. Oktober 2018:
Die Fußgängerzone soll für den Radverkehr in der Zeit von 19.00 Uhr bis 7.00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen freigegeben werden - als zeitlich begrenzte Versuchsphase für ein Jahr.
Die Verwaltung wird beauftragt, nach Ablauf der Versuchsphase einen Erfahrungsbericht zu erstellen und dem Ausschuss zur Entscheidung für das weitere Vorgehen vorzulegen.
 
Miriam Erbacher, Fraktionsvorsitzende der Bündnisgrünen: „Wichtig ist, dass flankierende Maßnahmen ergriffen werden, um mögliche Probleme von vorneherein zu vermeiden. Dazu zählen zunächst die deutliche Beschilderung, dass Schritttempo gefahren und Rücksicht genommen werden muss sowie der verstärkte Einsatz der Ordnungsbehörde zur Kontrolle der angepassten Fahrweise.“
 
„Das gesamte Projekt soll durch eine Öffentlichkeitsarbeit, wie Infoflyer für Radfahrer, begleitet werden. Nach der Versuchsphase wird geprüft, ob die Öffnung erfolgreich war und bestehen bleiben kann“, sagt die Fraktionsvorsitzende der CDU Karla Palussek. Die Koalition ist sich jedoch sicher, dass der Test positiv verlaufen wird.
 
„Aus zahlreichen Städten gibt es gute Erfahrungen, wie beispielsweise in Köln. Dort war die Öffnung einer Fußgängerzone für den Radverkehr weniger problematisch, als die meisten erwartet hatten. Auch für den Straßenbahnverkehr durch die Fußgängerzone, muss das kein größeres Problem darstellen, auch hier gibt es positive Beispiele“, so Susanne Kayser-Dobiey, Fraktionsvorsitzende der FDP.

06.09.2018

Zu hohe Stickoxid-Belastung an der Aachener Straße

Pressemitteilung

Grüne sehen ihre Zweifel bestätigt und fordern den Schutz der Anwohner

An der Aachener Straße in Königsdorf wird nach Messungen der Deutschen Umwelthilfe der gesetzlich vorgeschriebene Grenzwert der Stickstoffdioxid-Belastung überschritten.

Die Fraktionsvorsitzende der Frechener Bündnisgrünen, Miriam Erbacher, zeigt sich darüber nicht sonderlich überrascht: „Im März sprachen uns besorgte Anwohner an. Nach unserer ersten Einschätzung erhärtete sich der Verdacht: Die Ortsdurchfahrt ist verhältnismäßig eng und verfügt nur über wenige Querbelüftungsmöglichkeiten. Auch die deutlichen Überschreitungen der Grenzwerte nur wenige Kilometer weiter westlich an der Aachener Straße in Höhe des Einkaufszentrums in Köln-Weiden trugen zu unserer wachsenden Skepsis bei.“

Berechnungen scheinen zweifelhaft

Die Grünen initiierten daraufhin einen entsprechenden Antrag zur Überprüfung der Grenzwerte, der am 12. April im Verkehrsausschuss behandelt wurde: Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW hatte ein so genanntes Luftschadstoff-Screening durchgeführt, welches einen Stickoxidwert von 27,9 Mikrogramm berechnete, deutlich unterhalb des Grenzwertes von 40 Mikrogramm. Es wurde Entwarnung gegeben.

Schneller Schutz der Anwohner ist geboten

Miriam Erbacher: „Die große Abweichung zwischen dem Messergebnis der Deutschen Umwelthilfe und den Berechnungen des Landesamtes ist für uns nicht nachvollziehbar und wirft Fragen auf. Noch wichtiger ist für uns jedoch der Gesundheitsschutz der Anwohner. Hier sind konkrete Maßnahmen gefordert und die Bezirksregierung sollte die Aachener Straße in die Luftreinhalteplanung aufnehmen. Dafür werden wir uns stark machen. Es scheint, als habe die Aachener Straße nicht nur ein punktuelles Problem am Weidener Einkaufszentrum, sondern ein eher flächendeckendes Problem bei den Ortsdurchfahrten.“

20.08.2018

Grüne beantragen die Umsetzung der geplanten Verkehrsberuhigungs-Maßnahmen auf der Bergstraße

Pressemitteilung

Planung liegt bereits seit 2013 vor

Die Planung existiert schon lange: Sie wurde bereits am 19. März 2013 im damaligen Verkehrsausschuss vorgestellt:
Auf der Bergstraße ist im Bereich der Häuser 33, 31 und 5 die Anlage von drei Grüninseln sowie eine Einengung des Radienbereiches östlich der Bergstraße / Gustav-Heinemann-Straße geplant, vor allem um das Geschwindigkeitsniveau beim Autoverkehr abzusenken.
Armin Schipper, für die Frechener Grünen Mitglied im Verkehrsausschuss, wohnt ganz in der Nähe und kennt die Situation bestens: „Häufig fahren hier die Autofahrer zu schnell und es kommt immer wieder zu brenzligen Situationen. Wir glauben, dass die betroffenen Anwohner lange genug auf die Umsetzung gewartet haben und fordern deshalb jetzt eine zügige Umsetzung der Maßnahmen.“

02.08.2018

Verlängerter Freiheitsring ist aus der Zeit gefallen

Pressemitteilung

Grüne: Viele Alternativen sind möglich 

Ausgelöst durch die Baustellensperrung der Rosmarstraße ist die Diskussion um den vor vielen Jahren heftig diskutierten Ausbau des verlängerten Freiheitsrings für den Autoverkehr wieder entbrannt.
Für Miriam Erbacher, Fraktionsvorsitzende der Frechener Grünen, ist diese 10-Millionen-Euro teure Maßnahme aus der Zeit gefallen: „Diese Baumaßnahme, die in erheblichem Umfang sensible Umwelt zerstört, passt einfach nicht mehr in die heutige Zeit, in der Maßnahmen gegen den fortschreitenden Klimawandel und eine Wende in der Verkehrspolitik dringend erforderlich sind. Darüber hinaus würde die Straße zu einer Abwertung des vorhandenen und gut angenommenen Fuß- und Radweg führen.“
Statt auf Straßenneubau setzen die Grünen auf Alternativen, nämlich auf den weiteren Ausbau des Busangebotes und der Anruf-Sammel-Taxen. Auch der starke Trend zu elektrisch unterstützten Fahrrädern kann hilfreich sein: Mit diesen Fahrzeugen sind von Grube Carl aus wichtige Ziele wie die Frechener Innenstadt und die Bahnhöfe Horrem und Königsdorf gut, schnell und umweltschonend erreichbar.
Die aufgrund der jetzigen Baustellensituation notwendige Sperrung der Rosmarstraße für den Durchgangsverkehr sollte beibehalten werden. Erbacher: „Die Stadt Frechen hat viele Millionen investiert, um den Knoten Neuer Weg auszubauen und den Autoverkehr frühzeitig abzufangen und nicht durch sensible Innenstadtbereiche sondern in Richtung Holzstraße zu lenken. Diese Verkehrslenkung darf nicht konterkariert werden.“


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