15.06.2018

Grüne setzen sich für mehr Energieeffizienz in öffentlichen Gebäuden ein Energieeffizienzseminare für Hausmeister beantragt

Pressemitteilung

Das Energie-Kompetenz-Zentrum des Rhein-Erft-Kreis in Kerpen-Horrem bietet ein Tagesseminar „Effizienz steigern – Kosten minimieren“ speziell für Hausmeister an.

Das Seminar vermittelt, wie im laufenden Betrieb in den Be-reichen Gebäudehülle, Wärmeerzeuger, Wärmeverteilung, Stromerzeugung, Stromnutzung und Verbraucherverhalten Energiekosten minimiert werden können und welche Investi-tionen dafür einzuplanen sind.

Dabei geht es unter anderem um die Themen
•    Beleuchtung – Einsatz von Leuchtmitteln
•    Heizung und Belüftung – manuell oder automatisch - richtige Einstellung
•    Fenster und Türen – Austausch oder Erneuerung
•    Dämmung der Gebäudehülle

Die Frechener Fraktion der Bündnisgrünen hat nun einen Antrag an den Ausschuss für Bauen, Verkehr und Umwelt gestellt:
Der Ausschuss möge beschließen, allen städtischen Hausmeistern den Besuch des Hausmeisterseminars „Effizienz steigern – Kosten minimieren“ zu ermöglichen.

Der Ausschuss tagt am 5. Juli 2018 im Rathaus.

Grüne setzen sich für zusätzliche Fahrten der Linie 7 ein Infostand an der Haltestelle Rathaus am Freitag, den 18. Mai, von 7:30 bis 8:30 Uhr

Pressemitteilung

Zwischen 6:47 und 7:47 Uhr ist die Welt der Linie7-Pendler noch in Ordnung. Dann nämlich fährt die Stadtbahn der Linie7 ab der Haltestelle Frechen-Rathaus im 10-Minutentakt zur benachbarten Domstadt. Kommt der Pendler danach zur Haltestelle, dann fahren die Bahnen nur noch im 20-Minutentakt, und er muss sich gedulden – oder er nimmt das Auto.

Die Frechener Grünen machen sich dafür stark, dass der 10-Minutentakt um eine Stunde verlängert wird, und zwar bis 8:47 Uhr. Dann dürfte das Gros des Berufsverkehrs in Richtung Köln vorbei sein.
Die zusätzlichen Bahnen sind nicht nur für die Frechener Auspendler gut, sondern auch für die Einpendler aus Köln, die dann ebenfalls besser nach Frechen gelangen und heute zum Teil in Haus Vorst „stranden“ und zehn Minuten auf die nächste Bahn nach Frechen warten müssen. 

Ähnlich bescheiden gestaltet sich die abendliche Rückfahrt der Frechener: Ab Neumarkt gibt es nur von 16:13 bis 17:23 Uhr einen 10-Minutentakt, danach fahren die Bahnen zwar bis Haus Vorst, allerdings nur noch jede zweite weiter nach Frechen.

Miriam Erbacher, Fraktionsvorsitzende der Frechener Grünen: „Frechen hat in den letzten Jahren ein starkes Wachstum seiner Einwohnerzahl erfahren, und ein weiteres starkes Wachstum wird prognostiziert. Die Attraktivität der Stadt als Wohnort, Wirtschaftsstandort und Arbeitsort basiert wesentlich auf einer guten Erreichbarkeit. Eine verbesserte Anbindung kann in besonderem Maße helfen, den Straßenverkehr durch die Stadt hindurch nach Köln zu reduzieren.“

Gute Erreichbarkeit ist auch gute Wirtschaftsförderung

Erbacher weiter: „Es besteht allgemein ein zunehmendes Interesse, vor allem junger Berufstätiger, ohne ein eigenes Auto unterwegs zu sein. Dies wurde auch in der Befragung Frechener Unternehmen durch die Wirtschaftsförderung deutlich. Dieser Trend wird mit dem Ausbau des ÖPNVs unterstützt. Die gesamte Stadtgesellschaft wird davon profitieren.“

Hartmut Roese, Vorsitzender des Verkehrsausschusses, ergänzt: „Eine weitere Zunahme des Autoverkehrs ist für die Lebensqualität in unserer Stadt nicht mehr verträglich, weder für die Autofahrer, die in immer längeren Staus stehen, noch für die Wohnbevölkerung, die schon heute unter Lärm und Abgasen leidet.“

Die Bündnisgrünen haben sich für einen gemeinsamen Antrag mit den beiden Koalitionspartnern CDU und FDP stark gemacht, welcher am 5. Juli im Verkehrsausschuss behandelt werden soll:
Die Verwaltung möge beauftragt werden, ein Angebot von der KVB einzuholen für die Weiterführung der Fahrten von Haus Vorst bis nach Frechen-Benzelrath und zurück.

Am Freitag, den 18. Mai, stehen die Grünen von 7:30 bis 8:30 Uhr an der Stadtbahn-Haltestelle „Frechen- Rathaus“ für Fragen zur Verfügung.

Ein toller Abend - Damit Frechen brummt und blüht – Ideen und Strategien gegen das Insektensterben

Hier kommen ein paar Eindrücke von einem interessanten und tollen Abend. Es gab beeindruckende Vorträge und selbstgemachte kulinarische Köstlichkeiten.

Sind die Probleme mit den tiefen Pfützen an der Kreuzung Hubert-Prott-Straße / Ecke Holzstraße beseitigt?

Pressemitteilung

Grüne hatten die Prüfung der Entwässerung beantragt

Fußgänger und Radfahrer, die an der Kreuzung Hubert-Prott-Straße / Ecke Holzstraße warten, wurden bislang bei Regen häufig von vorbeifahrenden Autos bespritzt (siehe Fotos).
Grund dafür sind nicht nur unachtsame Autofahrer, sondern auch die offensichtlich bereits bei mäßigem Regen nicht mehr funktionierende Entwässerung des Kreuzungsbereichs.
Die Fraktion B90/die Grünen hatte deshalb im März die Stadtverwaltung gebeten, sich um die Entwässerung Kreuzung Hubert-Prott-Straße / Ecke Holzstraße zu kümmern.

Nun liegt die Antwort der Stadtverwaltung vor: Der Landesbetrieb Straßenbau als Straßenbaulastträger teilte mit, dass die Straßenbaumeisterei Bergheim den Kreuzungsbereich Ende März gereinigt habe. Es bleibe nun abzuwarten, ob die Entwässerung wieder funktioniere, da seitdem kein Starkregen mehr auftrat. Die Kreuzung werde von der Straßenbaumeisterei weiterhin beobachtet.

Damit Frechen brummt und blüht – Ideen und Strategien gegen das Insektensterben

Pressemitteilung

Zu einer bunten Gesprächsrunde über Ideen und Strategien gegen das Insektensterben und für den Schutz
und den Erhalt der Artenvielfalt laden die Frechener Grünen am Freitag, den 20. April um 19.30 Uhr ins
Haus Wagner, Aachener Str. 548 in Frechen-Königsdorf ein. Referentinnen sind neben Holger Sticht,
Vorsitzender des BUND NRW, Nicole Kolster, umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN im Rhein-Erft-Kreis
und Elvira Hoff, leidenschaftliche Gärtnerin aus Frechen-Buschbell.

Während Holger Sticht Fakten, Hintergründe und Folgen des Insektensterbens erläutert, berichtet Nicole
Kolster über politische Lösungsansätze und Maßnahmen zum Erhalt der biologischen Vielfalt und erzählt
Elvira Hoff von ihren persönlichen Erfahrungen und Ideen zum Schutz des Artenreichtums rund um Haus
und Garten.

„Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten haben es zunehmend schwer.“ erklärt Sabine Schorr,
Vorsitzende des Stadtverbandes der Frechener Grünen. „Intensive Landwirtschaft, versiegelte Flächen und verschwindende Naturflächen bedrohen die Insekten, welche nicht nur als Bestäuber von Pflanzen, sondern
auch als Nahrung für Vögel, Fische und Frösche dienen und dadurch für den Erhalt der biologischen Vielfalt
von entscheidender Bedeutung sind. Wir möchten gemeinsam mit Fachleuten und Bürger*innen nicht nur
über das Problem des Insektensterbens, sondern insbesondere auch über Lösungen zum Erhalt und zur
Förderung der Biodiversität reden. Jeder Einzelne kann z.B. durch eine insekten- und vogelfreundlichere
Gestaltung seines Balkons oder Gartens dem Insektensterben entgegenwirken und einen wertvollen Beitrag
dazu leisten, dass nicht nur Frechen auch in Zukunft brummt und blüht.“ 


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