Grüne sind gespannt auf die Prüfung der Stickoxid- Belastung auf der Aachener Straße in Königsdorf

Pressemitteilung

Die Aachener Straße ist im Bereich der Ortsdurchfahrt Frechen-Königsdorf verkehrlich stark belastet - vor allem während des Berufsverkehrs herrscht dort häufig Stau.
Die Grünen halten es deshalb durchaus für möglich, dass es in dem Bereich der Ortsdurchfahrt zu gesundheitsgefährdenden Überschreitungen des Grenzwertes für Stickoxide kommt.
Hartmut Roese, Vorsitzender des Verkehrs- und Umweltausschusses und in Königdorf wohnhaft: „Für eine Überschreitung des Grenzwertes während der Spitzenzeiten spricht, dass es sich um eine verhältnismäßig enge Ortsdurchfahrt mit relativ wenig Querbelüftungsmöglichkeiten handelt. Auch sind wir vorgewarnt, weil nur wenige Kilometer weiter westlich an der Aachener Straße in Höhe des Einkaufszentrums in Weiden permanent signifikante Überschreitungen der Stickoxid-Grenzwerte auftreten, obwohl die Aachener Straße an dieser Stelle einen relativ hohen Straßenquerschnitt aufweist und gut belüftet erscheint“

Gemeinsamer Antrag mit CDU und FDP

Nachdem sich besorgte Anwohner der Aachener Straße an die Grünen gewandt hatten, machten sich diese für einen gemeinsamen Antrag mit den beiden Koalitionspartnern CDU und FDP stark, welcher im kommenden Verkehrs- und Umweltausschuss am 12. April behandelt werden soll: Der Ausschuss möge beschließen, zeitnah eine Prüfung der Stickoxid-Belastung zu veranlassen. Eine Feinstaub-Immissionsprüfung soll nach Möglichkeit damit verbunden werden.

Falls die Prüfung eine Überschreitung des Grenzwertes ergeben sollte, möge unverzüglich die für die Luftreinhalteplanung zuständige Bezirksregierung
aufgefordert werden, die Ortsdurchfahrt Königsdorf in den Luftreinhalteplan aufzunehmen und Maßnahmen zur Einhaltung des Grenzwertes vorzusehen und damit die Gesundheitsgefährdung der Anwohner zu reduzieren.

Bericht Kölner Stadtanzeiger vom 29./30. März 2018 hier

Nachahmenswerter Insektenschutz

Armin Schipper, Bündnsi90/Die Grünen, Ortsverband Frechen

In höchst beachtenswerter Weise hat das Ehepaar Hoff aus Frechen- Buschbell ein in dieser Art wohl in Frechen und Umgebung einmaliges Habitat für Insekten aller Art geschaffen.
Der das Hoff’sche Grundstück abgrenzende Zaun ist eine Sonderanfertigung aus rostfreiem Edelstahl, der aus zwei gleichen, parallel montierten Formteilen besteht, in die unregelmäßigen Formen mit Hilfe der Lasertechnik Aussparungen geschnitten geworden sind.
In die so entstandenen Fächer sind vom Hausherrn in mühevoller Kleinarbeit Birkenrundhölzer eingefügt worden, in deren Stirnseiten er unzählige kleine Löcher als Unterschlupf und Bruthöhlen gebohrt hat. Auf diese Weise sind Nistmöglichkeiten für Hunderte von Fluginsekten entstanden.
Doch damit noch nicht genug!
Etwas tiefer in diesem mit einem großen Naturteich und  Bachlauf angelegten Garten der Hoffs, ist für die Erdhummeln ein Nist-und Brut- kasten installiert. Überall im Garten finden sich Stapel von Birkenhölzern, die mit Bohrlöchern für Insekten versehen sind.

Wir würden uns freuen, wenn dieses außergewöhnliche Engagement für eine intakte Umwelt der Ehepaares Hoff viele Nachahmer finden würde.


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