Zahlreiche Bäume an der Lindenstraße sind in schlechtem Zustand - Frechener Grüne fordern Maßnahmen zum Schutz vor parkenden Autos

Quelle: Privat

Pressemitteilung

Etlichen Bäumen auf der Lindenstraße geht es schlecht.
Parkende Autos setzen ihnen zu und gefährden sogar ihren Bestand.
 
Armin Schipper, sachverständiger Baumgutachter und grünes Ratsmitglied weiß genau, wo das Problem liegt: „Vor allem nach einem Regen kann man sehr gut erkennen,  dass der Boden zwischen den Bäumen derart verdichtet ist, dass das Wasser nicht versickern kann. Dieser Zustand wird über kurz oder lang zum Absterben der Bäume führen. Wenn wir den Linden noch eine Überlebenschance geben wollen, sollte das Parken auf den Baumscheiben unterbunden werden.„
 
Die Frechener Fraktion der Bündnisgrünen hat nun einen Antrag an den Ausschuss für Bauen, Verkehr und Umwelt gestellt:
Die Verwaltung möge Maßnahmen zum Schutz der Bäume auf der Lindenstraße ergreifen
Der Ausschuss tagt am 4. April 2019 im Rathaus.

27.02.2019

Diskussion um Neubau C&A-Gebäude und Parkhaus Josefstraße - Frechener Grüne favorisieren eine große Lösung

Pressemitteilung

Seit einigen Wochen ist bekannt, dass ein Investor das C&A-Gebäude in der Fußgängerzone abbrechen und dort einen Neubau errichten möchte. Der Investor hatte dazu zwei Varianten vorgeschlagen: Bei der so genannten kleinen Lösung geht es lediglich um den Um- und Neubau des C&A-Gebäudes. Bei der so genannten großen Lösung soll zusätzlich das benachbarte Parkhaus in der Josefstraße abgerissen  und durch einen Neubau mit Geschäftsräumen und Wohnungen ersetzt werden.


Orientierung an zukünftigen Entwicklungen und nicht an der Vergangenheit


Nun meldet sich die Fraktion der Frechener Grünen mit einer Stellungnahme zu Wort. Miriam Erbacher, Fraktionsvorsitzende der Bündnisgrünen: „Bei dieser wichtigen Entscheidung für die Zukunft der Innenstadt bitten wir um eine wesentlich stärkere Orientierung an allgemeinen gesellschaftlichen und technischen Entwicklungstrends und nicht an der Vergangenheit. Wir halten die große Lösung für eine einmalige Chance auf längere Zeit in diesem Umfang, bei der wir insbesondere die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum im Zentrum unserer Stadt und die Belebung der Innenstadt begrüßen.“
Bei den bisherigen Überlegungen dominiert nach Meinung der Grünen das PKW-Stellplatz-Thema und deren mögliche Reduktion den Diskurs.
Dabei birgt die große Lösung gravierende Vorteile für die Innenstadt:


•    Ansiedlung eines zusätzlichen Einzelhandelsmagneten an einer strategisch günstigen Stelle der Fußgängerzone
•    Stopp des Prozesses von zunehmenden Leerständen
•    Schaffung von bezahlbarem Wohnraum
•    Wohnen im Zentrum
•    Die neuen Bewohner sind auch als Kunden wichtig für den Erhalt der Fußgängerzone
•    Belebung von möglichen Angsträumen


Vor allem in Anbetracht der von Bund, Land und Kommunen geplanten umfassenden Verkehrswende hin zu umweltverträglicher Mobilität halten die Grünen die Fixierung auf möglichst viele Stellplätze für ein nicht Zukunft-orientiertes Vorgehen.
Gerade in Innenstadtlagen mit hoher ÖPNV-Verfügbarkeit zeichnet sich ein Trend zur Umsetzung von Mobilitätsalternativen bei neuen Bauprojekten ab. Vielerorts wird die Anzahl von teuren PKW-Stellplätzen reduziert, weil aufgrund der technischen Entwicklung (z.B. von Robotertaxis) und anderer gesellschaftlicher Veränderungen (z.B. demografische Entwicklung) ein geringerer Bedarf erwartet wird.
So werden stattdessen den Bewohnern Mobilitätspakete angeboten, welche sich beispielsweise aus ÖPNV-Abokarten, Car-, Bikesharing- und Bürgerbus-Angeboten oder einem Kontingent von Taxi-Fahrten zusammensetzen.


Laut Gutachten gibt es in der Innenstadt ausreichend Parkplätze


Ein Gutachten der Parkraumuntersuchung hat ergeben, dass für den Bedarf an Kurzzeitparken auch ohne das Parkhaus Josefstraße ausreichend Parkplätze in der Frechener Innenstadt zur Verfügung stehen, wenn


•    85 neue Stellplätze im Projekt errichtet werden, dafür ist der Investor bereit, einen Millionenbetrag zu investieren
•    die Kapazitäten des Parkplatzes Matthiasstraße besser ausgelastet werden
•    Langzeitparken verlagert wird auf Plätze außerhalb der Kernzone


Für kostenloses Kurzzeitparken – gegen kostenloses Langzeitparken


Die Grünen finden es richtig, dass Kurzzeitparken kostenlos bleiben soll. Jedoch behindert ihrer Meinung nach ein weiterhin kostenloses Langzeitparken im Zentrum die Entwicklung der Stadt.

13.02.2019

Stellungnahme zum Entwurf des Medienentwicklungsplans 2019-2023

Aufgrund der fehlenden, intensiven Zusammenarbeit mit den Schulen, welche für uns eine absolut notwendige Grundvoraussetzung für einen umsetzbaren Medienentwicklungsplan darstellt, sehen wir die dringende Notwendigkeit, den Medienentwicklungsplan noch einmal unter Einbezug sämtlicher betroffener Schulen in entscheidenden Punkten zu überarbeiten.

1.    Das Primat der Pädagogik gegenüber der Technik sollte berücksichtigt werden, was nach Aussage der betroffenen Schulen bisher nicht erfolgt ist.

2.    Genauso sollte dabei berücksichtigt werden, dass jede Schule und jedes Fach andere Ansprüche hat. Bereits heute nutzen die Schulen aktuelle Technologien, auf welche die Unterrichtsinhalte abgestimmt sind. Die wesentlichen Bedarfe sollten Berücksichtigung finden und mit den einzelnen Schulen entsprechend abgesprochen werden. Nur dann wird es möglich sein, Technik anzuschaffen, die auch effektiv genutzt werden kann, sowie vorhandene Technik weiter sinnvoll zu nutzen. Dabei sollte den Schulen ein entsprechendes Mitspracherecht eingeräumt werden, welche Technologien, aktiv oder passiv, sie jeweils als relevant betrachten. Natürlich sollten die Kosten für Beschaffung, Support und Einbindung in die IT dabei im Vergleich zu anderen Alternativen berücksichtigt werden.

3.    In Bezug auf die BYOD Lösung für die Frechener Schulen, stimmen wir den Ausführungen der Schulen zu. Die Problematik mit privaten Endgeräten ist offensichtlich und nachvollziehbar. Eine Ausstattung aller Schüler mit von der Stadt Frechen finanzierten Geräten ist nur längerfristig möglich ist. Daher streben wir als Ziel eine Relation von 1:2 an. Kurzfristig sollte man jedoch dafür Sorge tragen, dass die in den neuen Kernlehrplänen im nächsten Jahr verpflichtende Digitalarbeitsweise in den Fächern Deutsch, Mathematik und Sprachen, umgesetzt werden kann. Um dafür die entsprechenden Lösungen zu finden, sollte man sich mit den zuständigen Schulen zusammensetzen.

4.    Da die Grundvoraussetzung für die Umsetzung des MEP schnelles Internet (1 GB pro Schule) ist, sehen wir darin die momentane Priorität. Dieses Thema sollte umgehend in Angriff genommen werden, auch unabhängig vom MEP.

5.    Da die Schulen aktuell unterschiedliche Voraussetzungen und Ansprüche haben, wäre es in unseren Augen sinnvoll, die weiteren Investitionen mit den einzelnen Schulen direkt abzusprechen. Wir schlagen vor zu prüfen, ob den Schulen entsprechende Budgets zur Verfügung gestellt werden können, die nach Bedarf abgerufen werden. Dabei sollte es die Möglichkeit geben, Gelder, die in diesem Jahr nicht abgerufen wurden, in das nächste Jahr zu übertragen.

6.    Wichtig ist für uns auch, wie wird die Weiterbildung der Lehrer, der Support vor Ort und ähnliche, täglich auftretende Schwierigkeiten bei der oftmals dünnen Personaldecke effektiv gelöst.

7.    Ein weiterer Aspekt sind die aufgetretenen Sicherheitslücken bestimmter Serverplattformen, die bereits heute landesweit im Einsatz sind.

01.02.2019

Königsdorfer Markt – Grüne fordern die Beseitigung der großen Schlammpfütze

Pressemitteilung

Bei der Zuwegung zum Marktplatz von der Aachener Straße her hat sich im Laufe der letzten Jahre der Pflasterbelag so stark abgesenkt, dass eine Mulde entstanden ist, in der sich regelmäßig Wasser und Biomaterial zu einer Schlammpfütze von circa 2x2 Meter bildet. Durch diese schlammige Fläche wird der Zugang zum Wochenmarkt stark eingeschränkt (siehe Foto).
Innerhalb des letzten halben Jahres hat sich die Schlammkuhle noch vergrößert. Die Kuhle stellt eine Gefahr dar, und die Grünen sehen die Stadt in der Verkehrssicherungspflicht.
Nun hat die Fraktion der Frechener Bündnisgrünen die Stadtverwaltung aufgefordert, entsprechende Maßnahmen zur Beseitigung der Pfütze zu ergreifen.


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