Frechener Grüne wählen einstimmig neuen Vorstand

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Der Stadtverband Frechen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat in seiner Mitgliederversammlung - einstimmig - den Vorstand gewählt. Anne Wilken wurde erneut zur Vorsitzenden gewählt; sie hat die Versammlung bereits jetzt darüber informiert, dass sie demnächst nach Köln umzieht und daher in 2017 ihr Amt zur Verfügung stellen wird. "Es besteht nun ausreichend Zeit, eine Nachfolgerin aufzubauen" freut sich Miriam Erbacher, Kreisvorsitzende der Grünen, die selbst in Frechen wohnt und an der Versammlung auch teilnahm.
Als Stellvertreter wurde Stefan Jauernig wiedergewählt; seit November 2016 ist er auch als Ratsmitglied aktiv.
Die Kasse und die Finanzen führt weiterhin Martina Rosenthal. Sie berichtete über eine gute Kassenlage für die in 2017 anstehenden Wahlkämpfe.
Als Beisitzerin wurde Mechthild Vogt-Papenhoff wiedergewählt, die schriftlich ihr Einverständnis gegeben hatte, da sie an der Versammlung nicht teilnehmen konnte. Als neue Beisitzerin wurde Sabine Schorr, Rechtsanwältin und neues Fraktionsmitglied von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, gewählt.
Außerdem wurden die Delegierten für den Kreisparteirat und zwei Kassenprüferinnen gewählt.

Vor den Wahlen referierte Hans-Georg Kleinmann vom Verkehrsclub Deutschland über die aktuellen Fragen der Zukunft der Mobilität. In der Diskussion konnten zusammen mit den Zuhörern sehr unterschiedliche Ansichten ausgetauscht werden

Grüne erfreut über die geplante Wiedereinführung einer Baumschutzsatzung

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Im Koalitionsvertrag der Koalition aus CDU, Grüne und FDP in Frechen ist die Wiedereinführung einer Baumschutzsatzung in Frechen auf Wunsch der Grünen vereinbart worden; „nun geht es an die konkrete Umsetzung im Rat“ so Miriam Erbacher, Fraktionsvorsitzende der grünen Ratsfraktion.
Anhörung auf Vorschlag der Grünen geplant
Um eine zukunftsfähige Baumschutzsatzung für die Stadt Frechen – auch unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung und Entwicklungen – erreichen zu können, haben sich die Grünen im Frechener Rat für eine Anhörung eingesetzt und diese nun zusammen mit den Fraktionen der CDU und FDP beantragt.
Noch einige offene Fragen
So soll z.B. das Spannungsfeld zwischen Baumschutz und Solaranlagen im Ausschuss für Bauen, Verkehr und Umwelt durch Fachleute betrachtet werden. Aber auch die aktuelle Rechtsprechung beispielsweise zum Thema „Allergien“ bei Bewohnern in der Nähe von Bäumen und die Vor- und Nachteile einer „Eingriffs-Ausgleichs-Bilanzierung“ bei Neubaugebieten soll behandelt werden.
Dass die SPD in Frechen nun offensichtlich auch eine nachhaltige Lösung für den kommunalen Klimaschutz erreichen will und laut ihrem Antrag eine „pragmatische Lösung“ anstrebt, erfreut die Frechener Grünen ebenfalls.

Gabriele Nußberger
Stefan Jauernig
Grüner Wechsel im Stadtrat: Gabriele Nußberger geht – Stefan Jauernig kommt

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Nach mehr als zwölf Jahren Mitgliedschaft im Stadtrat verlässt Gabriele Nußberger aus beruflichen Gründen den Rat der Stadt Frechen. Sie übernimmt die Leitung eines Orchesters als Dirigentin und kann damit nicht mehr regelmäßig an den Fraktionssitzungen teilnehmen.
Frau Nußberger blickt nicht nur auf zwölf Jahre Ratsmitgliedschaft zurück: Sie war auch bis 2014 zehn Jahre lang Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und davor bereits seit 1990 als sachkundige Bürgerin tätig. Sie wird auch weiterhin als sachkundige Bürgerin Mitglied im Kulturausschuss bleiben.
„Für ihr hervorragendes Engagement als Fraktionsvorsitzende und als Ratsmitglied danken wir Frau Nußberger sehr und sind erfreut, dass sie uns mit ihrer großen Erfahrung auch weiterhin als sachkundige Bürgerin zur Verfügung steht“, erläutert Miriam Erbacher, Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Frechener Rat.
Stefan Jauernig, der bereits als sachkundiger Bürger Mitglied im Sportausschuss und Betriebsausschuss der Frechener Schwimmbäder sowie stellvertretender Vorsitzender im Energiebeirat für Strom und Netze ist, folgt Gabriele Nußberger als Ratsmitglied nach. Der selbständige Versicherungsmakler wird die Fraktion zukünftig auch im Hauptausschuss und im Rechnungsprüfungsausschuss vertret

Ideen für die Frechener Fußgängerzone gefragt

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Koalitionsfraktionen wehren sich gegen Panikmache und falsche Behauptungen

Der Frechener Fußgängerzone steht ein Kahlschlag bevor. Diesen Eindruck kann man derzeit in Frechen gewinnen, wenn man so manchen Presseartikel, so manche Pressemitteilung oder einer Online-Petition liest. „Doch hier werden bewusst falsche Behauptungen aufgestellt“, ärgert sich die Fraktionsvorsitzende der Bündnisgrünen Miriam Erbacher: „Aus unserem gemeinsamen Antrag kann jeder entnehmen, dass wir – CDU, FDP und Bündnis 90, die Grünen – uns weiter für eine grüne Fußgängerzone einsetzen“. Zentrales Ziel aller drei Parteien ist es, die Qualität der Fußgängerzone zu sichern und zu steigern. Dabei geht es auch um den Erhalt der  Bäume.

Doch wer sich die Allee genauer anschaut, stellt fest, dass nicht mehr alle Kugelahorne gesund sind. „Es gibt bereits Lücken und etliche Bäume sind beschädigt“, so Erbacher. Leider wurde bei der Erstbepflanzung zu wenig auf die Eignung der Baumart für den Standort und ausreichend große Pflanzlöcher geachtet. Diese Lücken könnte man nach und nach auch mit einer geeigneteren Baumart neu bepflanzen. „Bevor wir jedoch über eine mögliche künftige Gestaltung der Baumallee entscheiden können, benötigen wir noch umfangreiche Informationen und vor allem tragfähige Finanzierungskonzepte. Das dauert und deshalb kümmern wir uns frühzeitig darum“, so Erbacher.

Rückkehr zum sachlichen Dialog

Niemandem ist damit gedient, Horrorszenarien von radikalen Fäll-Aktionen aufzustellen. „Wir müssen dringend wieder zu einem sachlichen Dialog zurückkehren“, regt der Fraktionsvorsitzende der CDU, Cornel Lindemann-Berk an. Dazu ist ein runder Tisch des Frechener Aktivkreises im Alten Ratssaal des Rathauses geplant. Der soll am 19. Oktober 2016 um 18 Uhr stattfinden. Dort sollen möglichst alle Betroffenen ihre Standpunkte und Ideen einbringen. Die Vorsitzenden der Frechener Ratsfraktionen sind explizit dazu eingeladen worden.

 
 „Wir wissen, dass es eine Vielzahl unterschiedlicher Interessen und Akteure gibt. Wir sind sehr an deren Meinung interessiert und wollen diese beim weiteren Vorgehen berücksichtigen. Wir hoffen auf eine sehr gute Beteiligung am runden Tisch“, sagt Susanne Kayser-Dobiey, Fraktionsvorsitzende der FDP-Ratsfraktion. „Wir wollen eine Lösung, die von allen Bürgerinnen und Bürgern in der Stadt getragen wird“, verspricht Kayser-Dobiey.
 
Dabei geht es um weit mehr als um Bäume. „Es geht auch um eine zeitgemäße, moderne, zukunftsorientierte und grüne Innenstadt“, bekräftigt Cornel Lindemann-Berk. Und dazu sind jede Menge Ideen und konstruktive Anregungen gefragt. Wir gehen davon aus, dass der runde Tisch hier erste Impulse setzen wird. Und es ist auch klar, es ist erst der Anfang eines Dialogs, dem weitere Treffen folgen werden.


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