Radschnellweg Köln-Frechen

Erste Planungsansätze wurden am 4. Mai vorgestellt - Bürgerinformation im Herbst 2017

Für den geplanten, rund 8,4 Kilometer langen Radschnellweg zwischen Frechen und Köln hat der beauftragte Generalplaner „Lindschulte + Kloppe“ den Vertretern von politischen Gremien aus Köln, Frechen und dem Rhein-Erft-Kreis sowie den beteiligten Fachverbänden am 4. Mai erste Planungsideen und Planungsansätze vorgestellt. Das Treffen diente der Zwischeninformation und dem Austausch von Hinweisen, Ideen und Vorschlägen, die bei der weiteren Vertiefung der Planung berücksichtigt werden sollten.

Wir, die Fraktion B90/die Grünen, favorisieren nach wie vor die Trassenvariante entlang der Stadtbahn Linie 7. Sie weist folgende Vorteile gegenüber der Variante entlang der Bachemer Straße auf:
•    direkte Anbindung des Frechener Stadtzentrums (ohne Umweg über die Bonnstraße)
•    kreuzungsfrei und ohne Steigungen von Köln-Marsdorf bis nach Frechen-Bahnhof
•    kürzere Reisezeiten und damit eine höhere Akzeptanz

Weitere Informationen und Materialien können hier aufgerufen werden
•    Übersichtslageplan – Vorabzug vom 14.2.2017  hier
•    Presseinformation der Stadt Köln vom 17.5.2017  hier

Einwendungen zum Ausbau der Bonnstraße zwischen dem Vollanschluss Frechen Nord und der Aachener Straße

A) Der Radweg entlang der L183 wird mit 2,50m Breite als kombinierter Rad- und Gehweg gebaut.
Da es sich um den Hauptverbindungsradweg von Frechen zur Mobilitätsstation Köln-Weiden-West handelt, bitten wir darum, eine Breite von 4,00 m einzuplanen.

B) Bei der Anschlussstelle Frechener Weg: Die freilaufenden Rechtsabbieger behindern die zügige Fahrradfahrt und gefährden Radverkehr. Hier bitten wir um eine Änderung der Führung sowie eine Veränderung der Signalisierung zugunsten des Radverkehrs und der Einführung einer Wartepflicht für den Autoverkehr. Des Weiteren machen wir auf mögliche Konflikte bei einer Geradeausfahrt des MIV aus dem Frechener Weg aufmerksam.

C) Es werden zahlreiche Bäume und ein Heckensaum werden gefällt. Es gibt keine Aussagen in den Planunterlagen und wie an gleicher Stelle Ersatz geschaffen wird.
Durch eine veränderte Planung könnten diese Landschaftselemente ggf. erhalten bleiben.

D) Prüfung der Einrichtung einer Korrespondenz-Bushaltestelle für die Buslinien 145 und 965.
Es fehlt eine Verknüpfungshaltestelle der Buslinien 145 und 965 auf der Bonnstraße, obwohl diese Linien einen mehr als einen Kilometer langen gemeinsamen Weg auf der Bonnstraße zurücklegen. Mittels eines Verknüpfungspunktes ergäben sich wichtige Relationsmöglichkeiten für die Fahrgäste.
Des Weiteren wird um Prüfung gebeten, ob die Haltestelle „Europark Nord“ vorverlegt oder mit Porta-Zentrallager auf der Europaallee zusammengelegt werden kann.

E) Busvorrang an allen Ampeln
Ein Busvorrang für die Linien 145 und 965 ist heute angemessen als Förderung des ÖPNV im Außenraum. Der 965-er Bus soll sein Ziel, die Mobilitätsstation S-Bahn Köln-Weiden-West, zügig erreichen und die Fahrgäste von dort zügig nach Frechen bringen.

F) Prüfung der Einrichtung eines Pendlerparkplatzes
 
G) Neue Kreuzung Wirtschaftswege / Anbindung Clarenhof
Diese Kreuzung halten wir für überdimensioniert. Sie stellt in dieser komplexen Ausführung eine Barriere für die autofreie Radverkehrsverbindung Köln-Weiden-Frechen-Großkönigsdorf dar.
Die neue Ampelanlage für den querenden Rad- und Fußverkehr muss so geschaltet werden, dass lange Wartezeiten (ab 45 Sekunden) vermieden werden. Ansonsten findet eine deutliche Benachteiligung des umweltfreundlichen Radverkehrs statt.
 
I) Es wird angeregt, dass der Radweg entlang der Bonnstraße auf der östlichen Seite zwischen Bonnstraße und Europastraße NEU angelegt wird.
Damit entfielen entfallen alle gefährlichen Kreuzungen des von Straßen NRW an der westlichen Straßenseite geplanten Radweges, und es wäre eine schnelle und komfortable Verbindung von Frechen und vom Gewerbegebiet Europaallee zur Mobilitätsstation Köln-Weiden-West und weiter nach Pulheim-Brauweiler möglich.

BürgerTalk „Zusammen in die Zukunft!“


Liebe Freundinnen und Freunde,

ich lade Euch ganz herzlich zu unserem BürgerTalk „Zusammen in die Zukunft!“ am Donnerstag, den 20. April 2017 um 19:00 Uhr im Hotel Alexander (Kölner Str. 76-78, 50226 Frechen) ein.

Beschreibung:

Wie schaffen wir es in Zeiten von Erdoğan, Populismus und Terror unsere Gesellschaft zu stärken, Integration zu fördern und Demokratie, Grundrechte und Freiheit zu schützen?


Dazu lädt unser Landtagskandidat Yunus Kolukisaoğlu gemeinsam mit BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Frechen, Hürth und Kerpen zu einem BürgerTalk ein. Er hat selbst den Integrationsprozess durchgemacht und weiß worauf es dabei ankommt. Mit dabei ist auch Werner Felten, Buchautor „Allein unter Türken“, der jahrelang als Chefredakteur von metropol FM allein unter Türken gearbeitet hat und weiß, was Deutsch-Türken verbindet. Er berichtet nicht von oben herab, sondern war mittendrin.

Sie sind herzlich eingeladen mit uns zu diskutieren, uns Ihre Meinung mitzuteilen und Ihre Fragen zu stellen.

Empfang 19:00 Uhr
Statements 19:30 - 20:00 Uhr
Talk 20:00 - 21:00 Uhr
(anschließendes Get-together)


Facebook-Link:
https://www.facebook.com/events/1503421219699584/


Neben Euch sind auch Presse und Vereine aus dem Bereich Integration und Kultur eingeladen.
Ich freue mich auf Euch und eine tolle Veranstaltung! :)


Herzliche Grüße
Yunus Kolukisaoglu

Ihr Kandidat für den Landtag NRW
in Frechen, Hürth und Kerpen

yunus.kolukisaoglu@gruene-rek.de
0152 5216 8720

Stellungnahme zur Präsentation der Sportentwicklungsplanung für die Stadt Frechen durch die deutsche Sporthochschule Köln

Zur Vorbereitung der nächsten Sitzung des Sportausschusses am 31.05.2017 nachfolgend unsere Handlungsvorschläge zur Sportentwicklungsplanung für die Stadt Frechen auf der Grundlage der Studie des Institutes für Sportökonomie und Sportmanagement der Deutschen Sporthochschule Köln:

I Kurzfristige Handlungsvorschläge

1)    Temperatur im Terrassenfreibad erhöhen (S. 26 und 27); in den Zwei- und Dreifeldhallen sowie den Einfeldhallen Temperatur bedarfsgerecht einstellen (S. 17, 17 und 28);
2)    Zur Verbesserung der Sauberkeit in den Hallen Rundschreiben an Vereine mit Aufklärung über bzw. Hinweis auf aktuelle Praxis des Umgangs mit diesbezüglichen Beschwerden gemäß der Ausführungen der Gebäudewirtschaft (S. 34) und der Bitte, die Beschwerde-bücher bestimmungsgemäß zu nutzen sowie der Ankündigung einer alsbald zu schaf-fenden Koordinierungsstelle (s. II.);
3)    Lüftungen im Hallenbad (S. 27f.) sowie in Zwei- und Dreifeldhallen (S. 16 und 28) durch Gebäudewirtschaft überprüfen, ggf. Mängel beseitigen bzw. baldige Erneuerung prüfen;
4)    Sicherheit in Einfeldhallen (S.17) überprüfen und gewährleisten.

II Mittelfristige Handlungsvorschläge

1)    Zur Verbesserung der Sauberkeit und Gebäudereinigung in Sporthallen und Leichtathle-tikanlagen (S. 115 – 19, 28) Einrichtung einer ständigen Koordinierungsstelle gemäß der Empfehlungen der Studie(S. 64), die Koordinierungsstelle sollte auch per mail erreichbar sein. Per mail als zeitgemäße Kommunikationsform können die Zuständigen gleichzeitig und für die Nutzer unkompliziert erreicht und die Koordinierung der erforderlichen Maß-nahmen sowie die Überprüfung der Erledigung der erforderlichen Arbeiten optimiert werden.
2)    Verunreinigungen durch Harzen sind durch Fachfirmen nach jedem Training auf Kosten der Vereine zu beseitigen. Entsprechend der diesbezüglichen Ausführungen und Empfeh-lungen auf S. 35 f. und S. 59.ff. der Studie beschädigen die Harz- und Haftmittel städtisches Eigentum und benachteiligen andere Sportler nicht nur, sondern gefährden auch deren Sicherheit. Da sich die derzeit mögliche Eigenreinigung – wohl wegen fehlender Fachkenntnisse und mangelnder Motivation nach dem Training – als nicht ausreichend erwiesen hat, ist der diesbezügliche Ergänzungsbeschluss vom 19.11.15 aufzuheben. Die Kosten der Reinigung i.H.v. € 60,00 erscheinen zumutbar.
3)    Im Rahmen der Studie wurden aus Kostengründen keine Bürgerbefragungen durchgeführt, sondern überwiegend die Bewertungen der ca. 20 % der in Sportvereinen organisierten Einwohner der Stadt zugrunde gelegt. Da aber davon auszugehen ist, daß mindestens 60 % der Bevölkerung kommerzielle Sportangebote nutzen oder nicht organisiert Sport betreiben (S. 3 f.) und die Frechener Sportexperten einerseits überwiegend davon ausgehen, daß die Bedeutung der Sportvereine und die Bindung der Mitglieder an die Vereine künftig abnehmen werden, andererseits der Anteil der sporttreibenden Erwach-senen und der Bedarf an sog. ungebundenen Sportarten in den kommenden Jahren zu-nehmen werden (S. 40 ff.), sollte eine Bürgerbefragung zu dem Bedarf und den Wünschen der Frechener im Hinblick auf die Sportangebote der Stadt durchgeführt werden, um nicht nur die Interessen, Erfahrungen und Wünsche der – eher leistungsorientierten – Vereinsmitglieder, sondern auch die Bedürfnisse der sonstigen Bürger möglichst umfassend berücksichtigen zu können. Auch eine gezielte Befragung der Kinder und Jugendlichen, ggf. über Schulen, wäre wünschenswert.
4)    Ausbau und Optimierung der Nutzung alternativer Sporträume in Frechen sind im Interesse eines breitgefächerten Sportangebotes anzustreben. Entsprechend der Empfehlungen der Studie (S. 55f.) sollten Akquisition und Nutzung systematisch organisiert werden, evtl. durch einen diesbezüglichen Arbeitskreis oder ein Netzwerk.
5)    Da der Bedarf an Gesundheitssport laut Ansicht der Experten (S. 40 und 43) zunehmen wird und zudem das im vergangenen Jahr verabschiedete PräventionsG die Möglichkeit eröffnet, 80 % der Kosten sog. Gesundheitskurse über die Krankenkasse abzurechnen, sollten diesbezügliche Angebote ausgebaut und verbessert werden. Hierfür sollten sowohl die Vereine als auch die Anbieter der alternativen Sporträume angefragt und motiviert werden.

III Langfristige Handlungsvorschläge

1)    Sportförderrichtlinien müssen grundlegend überarbeitet bzw. neu gefasst werden, da sie veraltet und überholt sind(S. 62 f.);
2)    Bei der Vergabe von Sportstätten sollte eine Privilegierung von Sportvereinen mit einer Mindestmitgliederanzahl an Frechener Bürgern festgeschrieben werden (S. 48, 57f.)werden, wobei eine Quote von 75 % als ausreichend erscheint; gewachsene Vereinsstrukturen sollten nicht durch Umzüge etc. gefährdet werden.
3)    Zur Optimierung des Belegungsmangements (S. 18, 27 f., 57 ff.) erscheint des Weiteren auch die Einführung – moderater – Sportnutzungsgebühren (S. 59) sinnvoll, um das Bun-kern von Nutzungszeiten zu vermeiden. Ansonsten wird diesbezüglich die Ansicht des SSV geteilt, daß die soziale Kontrolle der Vereine untereinander funktionieren dürfte. 
4)    Der Ausbau von Angeboten für sportliche Aktivitäten außerhalb von Vereinen und Sport-stätten insbesondere für Jugendliche und Heranwachsende erscheint sinnvoll und wün-schenswert. Diesbezüglich sollten die Freizeitgewohnheiten und bevorzugten Plätze der Jugendlichen und Heranwachsenden berücksichtigt werden, um diesen ungezwungene und nicht bzw. wenig organisierte Möglichkeiten für nicht vorrangig leistungsorientierte, sondern vielmehr spaßorientierte und spontane sportliche Aktivitäten zu bieten. In Betracht kommen insoweit z.B. Streetbasketballkörbe sowie ein Bolzplatz im innerstädtischen Bereich sowie offene Kursangebote, welche spontan besucht werden können.
5)    Die Erneuerung der veralteten Sanitäranlagen in den Hallen (S. 16 ff., 28, 34) sollte sobald als nach Haushaltslage möglich durchgeführt werden.

Neuer Vorstand für Frechener Grüne

1. Reihe von links: Hartmut Roese (stellvertr. Vorsitzende), Martina Rosenthal (Kassiererin), Sabine Schorr (Vorsitzende), Miriam Erbacher (Beisitzerin), Mechthild Vogt-Papenhoff (Beisitzerin)2. Reihe von links: Armin Schipper (Beisitzer), Muhammed Mirac Cetinkaya (Beisitzer)

Pressemitteilung

Die Frechener Grünen haben einen neuen Vorstand gewählt, nachdem Neuwahlen wegendes Umzuges der bisherigen Vorsitzenden Anne Wilken erforderlich geworden waren. Zur neuen Vorsitzenden wurde die bisherige Beisitzerin Sabine Schorr gewählt. Die 54jährige Sabine Schorr ist Rechtsanwältin aus Königsdorf und erst seit vergangenem Jahr aktiv bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.
„In Zeiten von Rechtspopulismus und Fake News stehen wir fürRespekt und Vernunft.“ erklärt die neue Vorsitzende des Ortsverbandes.„ Respekt bedeutet für uns Respekt vor Mensch und Tier und Umwelt, Vernunft bedeutet soziale Gerechtigkeit und Verantwortung, Fortschritt als Chance zu erkennen und Diskussionen über gesellschaftliche Grundwerte für den Erhalt und die Stärkung einer lebendigen Bürgergesellschaft zu führen undzu nutzen. Humanismus und Herz statt Hetze und Gewalt!“
Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Hartmut Roese gewählt, neue Beisitzerinnen sind Miriam Erbacher und Mechthild Vogt-Papenhoff, neue Beisitzer Armin Schipper und Muhammed Mirac Cetinkaya. Vervollständigt wird der Vorstand durch die Kassiererin Martina Rosenthal, welche einstimmig in ihrem Amt bestätigt wurde.

Für hohe Qualität der Offenen Ganztagsschulen

Die Fraktion Bündnis90/Die Grünen setzt sich für eine hohe Qualität in allen Offenen Ganztagsschulen (OGS) in Frechen ein.

So wurden seit 2003 mehr als 1000 Ganztagsplätze eingerichtet.

Zusätzliches Personal wurde eingestellt und mit hohen Kosten verbundene Qualifizierungsmaßnahmen durchgeführt. Mehrere Grundschulen werden in den kommenden Jahren mit erheblichen Ausgaben baulich erweitert und an moderne Unterrichtskonzepte und OGS-Standards angepasst.

Unsere Ganztagseinrichtungen in Frechen bieten zahlreiche Angebote für Spiel, Sport, Kunst und Musik. Trotz knapper Haushaltslage wurden vom Rat der Stadt dafür die jährlich steigenden Projektgelder bewilligt. Neu ist: Diese müssen nun nicht mehr einzeln vom Träger des Ganztags beantragt werden sondern stehen den OGS-Trägern nun verlässlich als freiwilliger Anteil der Stadt zur Verfügung.
Zunehmend wurde auch die Zusammenarbeit zwischen den Schulen und den Trägern finanziell unterstützt. Nun arbeiten im Unterricht und in den Lernzeiten Klassenlehrerinnen und OGS-Betreuerinnen stundenweise gemeinsam und können die Kinder so noch besser unterstützen.

Einheitliche Qualitätsstandards für alle Ganztags-Grundschulen

Um gleichmäßige Qualitätsstandards in allen Grundschulen zu gewährleisten wurde ein Arbeitskreis eingerichtet, in dem Vertreter/innen der Verwaltung, der Träger, von Schulleitungen und Fraktionen beteiligt waren. In mehreren Sitzungen wurden überprüfbare Standards der einzelnen Einrichtungen in einem Rahmenvertrag formuliert und Finanzierungsvorschläge erarbeitet. Wir Grüne haben in der Schulausschusssitzung am 21.02.2017 für moderate Elternbeiträge gestimmt.

Sozial verträgliche Staffelung der Elternbeiträge

Die nun beschlossene Staffelung der Elternbeiträge ist sozial verträglich nach dem Einkommen gestaltet. Bei einem jährlichen Einkommen bis 20.000€ bleibt der Besuch der Einrichtung beitragsfrei. Bis zu einem Einkommen von 32.000€ erhöht sich der Beitrag um maximal 2€, Geschwisterkinder bleiben beitragsfrei. Erst ab einem Einkommen von über 32.000€ ist ein halber Beitrag für Geschwisterkinder zu zahlen, bei mehr als 62.000€ dann 2/3 des Beitrags. Weitere Geschwisterkinder bleiben beitragsfrei. Beiträge für den OGS-Besuch müssen wie bisher nicht gezahlt werden, wenn ein höherer Kitabeitrag gezahlt wird oder ein Geschwisterkind im letzten Kita-Jahr beitragsfrei ist.

Der weit überwiegende Teil der Gesamtkosten von OGS wird weiterhin vom Land NRW und der Stadt Frechen finanziert. Die Erhöhung und Staffelung der Elternbeiträge nach finanzieller Leistungsfähigkeit trägt zu einer deutlich verbesserten Betreuung und Förderung der Schulkinder bei.

Oliver Krischer Newsletter März 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

nachdem Sigmar Gabriel durch seinen Rücktritt als Wirtschaftsminister sein klägliches Scheitern bei der Energiewende selbst dokumentiert hatte, setzt die neue Ministerin Zypries ebenfalls keine Akzente für eine dezentrale und bürgerfreundliche Energiewende. Zwar stellt ihr Ministerium ein Eckpunktepapier für Mieterstrom vor, doch dieses ist weder abgestimmt noch durchsetzungsfähig innerhalb der Bundesregierung. Streit ist also vorprogrammiert. Keine Durchsetzungskraft zeigt die neue Ministerin auch beim Thema Kohleausstieg. Brigitte Zypries versucht dieses Thema genauso auszusitzen wie ihr Vorgänger. CDU/CSU und SPD verweigern sich hier der Realität des notwendigen Strukturwandels, wie sie es vor Jahren schon bei der Steinkohle getan haben.

Dabei hat die Grüne Konferenz zum Kohleausstieg mit mehreren hundert Teilnehmer*innen gezeigt, wie hochaktuell das Thema ist. Für uns ist klar, dass Deutschland nicht Energiewendeland sein und gleichzeitig Kohleland bleiben kann. Wir haben die Technik, das Knowhow und die Akteure, um die Kohle Schritt für Schritt zu ersetzen. Die grüne Bundestagsfraktion wird den gesellschaftlichen Dialog zum Kohleausstieg deshalb weiter vorantreiben. Auch gegen die Widerstände von anderen Parteien und den Gegnern der Energiewende.

Den Gipfel an Ignoranz bot in den vergangenen Wochen allerdings Bundesverkehrsminister Dobrindt. Die unabhängigen Europajuristen der Bundestagsverwaltung legten in einem 52-seitigen Gutachten dar, dass die PKW-Maut auch weiterhin nicht EU-konform ist. Doch trotz dieser juristischen Zweifel und Berechnungen von Wissenschaftlern, wonach die Maut am Ende mehr kostet als sie einbringt, hält Dobrindt an diesem CSU-Unsinnsprojekt fest. Wir fordern SPD-Kanzlerkandidat Schulz auf, seinen Worten aus der Vergangenheit zur Ablehnung der PKW-Maut nun auch Taten folgen zu lassen. Doch bisher traut weder er sich noch die SPD-Fraktion gegen die Maut aufzubegehren. Damit entlarvt sich der bisherige Maut-Kritiker Schulz selbst.

Doch lesen Sie/ihr am besten selbst mehr über diese und weitere spannende Themen in meinem aktuellen Newsletter: hier

Mit herzlichen Grüßen
Ihr/euer
Oliver Krischer

Radschnellweg Frechen/ Köln - die Variante entlang der Trasse der Stadtbahn Linie 7 zwischen Köln-Marsdorf und Frechen-Bahnhof wird weiter verfolgt

Quelle Kölner Stadtanzeiger
Trassenführung entlang Linie 7

Für Verwirrung hatte der Ende November letzten Jahres im Kölner Stadt-Anzeiger veröffentlichte Artikel zum geplanten Radschnellweg Frechen – Köln gesorgt. In der dort gezeigten Grafik war nur noch die Variante entlang der Bachemer Straße zu sehen und nicht mehr die Variante entlang der Trasse der Stadtbahn Linie 7 (von Köln-Marsdorf bis Frechen-Bahnhof).

Von diesem Presseartikel verunsichert stellten die Grünen Ende Januar eine Anfrage an die Stadtverwaltung, ob die Variante entlang der Trasse der Stadtbahn Linie 7 zwischen Köln-Marsdorf und Frechen-Bahnhof nicht mehr verfolgt werde.

Nach Einschätzung der Grünen hat nämlich die Variante entlang der Stadtbahn Linie 7 folgende Vorteile gegenüber der Variante entlang der Bachemer Straße:
•    direkte Anbindung des Frechener Stadtzentrums (ohne Umweg über die Bonnstraße)
•    kreuzungsfrei und ohne Steigungen von Köln-Marsdorf bis nach Frechen-Bahnhof

Am 9.2.2017 nahm die Stadtverwaltung zur Anfrage der Grünen wie folgt Stellung:
"Das beauftragte Ing.-Büro hat seitens der Projektgruppe weiterhin den Auftrag, alle Varianten aus der Machbarkeitsstudie zum Wettbewerb zu untersuchen. Darüber hinaus wurde der Prüfauftrag um weitere Unteralternativen erweitert."



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