27.08.2019

Stadtbahn Linie 7 - Verbesserungen ab dem 28. August Die Frechener Grünen denken über weitere Verbesserungen nach

Pressemitteilung

Pünktlich zum Schulstart am 28. August und nach Beendigung der umfangreichen Bauarbeiten im Bereich Frechen-Kirche fahren die Bahnen der Stadtbahn Linie 7 wieder planmäßig bis zur Endhaltestelle Frechen-Benzelrath.
Darüber hinaus werden montags bis freitags alle neun Fahrten, die bislang in Haus Vorst endeten, nun bis zur Haltestelle Frechen-Bahnhof verlängert.
„Durch diese zusätzlichen Fahrten, für die wir uns seit vielen Jahren stark gemacht haben, ergeben sich Verbesserungen für etliche FrechenerInnen sowie EinpendlerInnen nach Frechen“ freut sich Miriam Erbacher, Fraktionsvorsitzende der Frechener Bündnisgrünen.

Grüne denken bereits über den nächsten Schritt nach

Erbacher weiter: „Diese neuen Verstärker-Fahrten bis zur Haltestelle Frechen-Bahnhof stellen für uns jedoch nur eine Zwischenlösung dar. Der nächste Schritt sollte sein, dass diese Bahnen weiter bis zur Haltestelle Frechen-Kirche fahren. Dazu sind jedoch einige Investitionen in zusätzliches Wagenmaterial notwendig, welches wir bei den kommenden Haushaltsverhandlungen thematisieren werden.“

27.08.2019

Frechener Grüne erkennen gute Gründe für den Standort des geplanten Leistungszentrums des 1. FC Köln in Köln-Marsdorf

Pressemitteilung

„Wieder einmal wurde nicht mit Vertretern der Stadt Frechen gesprochen.“, moniert Miriam Erbacher, Fraktionsvorsitzende der Frechener Bündnisgrünen. „Umso mehr begrüßen wir, dass jetzt der stellvertretende Bezirksbürgermeister von Köln-Lindenthal, Roland Schüler, die Initiative ergriffen und ein Gespräch mit der Frechener Bürgermeisterin vorgeschlagen hat um die Positionen zu einem Standort in Marsdorf austauschen.“

Erbacher weiter: „Bürgergruppen, Naturschutzorganisationen und Bürgerinitiativen sehen den besten Standort für ein Leistungszentrum im Gewerbepark Marsdorf. Auch nach Meinung der Frechener Grünen könne der dort geplante Großmarkt nach neusten Erkenntnissen aus der EU-Vorgabe wesentlich kleiner ausfallen. Damit stelle sich die Frage des Großmarktes völlig neu. Die Stadt Köln könne weder als Bauherr noch als Betreiber auftreten. Ein Großmarkt könne jedoch von einer Betreibergesellschaft der Großmarkthändler oder einem privaten Investor betrieben werden.
Damit werde es nur eine kleine Variante des Großmarktes geben, wenn sich überhaupt ein Betreiber finden sollte. In der Folge würden alle Flächen, die in Köln-Marsdorf auch für die großmarkt-affinen Betriebe vorgehalten werden, nicht mehr benötigt und könnten einer anderen – weniger Schwerverkehrserzeugenden – Nutzung zu geführt werden.“


Herkunft der NutzerInnen auch aus Frechen


Die Verkehrsuntersuchung zum Bebauungsplan 1. FC zeige auf, dass die Alternativstandorte in Marsdorf, Müngersdorf oder Hürth für die Mehrzahl der Nutzenden günstiger liegen als der Standort Geißbockheim. „Auch aus Frechen sowie dem Kölner Stadtteil Braunsfeld kommt mit bis zu 5% ein großer Teil der Befragten“ heißt es in dem Gutachten brenner BERNHARD ingenieure auf Seite 37.

Grafik Verkehrsuntersuchung zum Bebauungsplan Erweiterung RheinEnergieSportpark, Köln-Sülz; Quelle: 1. FC Köln GmbH & Co. GaA

12.07.2019

Lindenstraße – zahlreiche geschädigte Bäume können erhalten bleiben Frechener Grüne begrüßen die beschlossenen Maßnahmen zum Schutz der Bäume

Pressemitteilung

Im Februar hatten die Grünen einen Antrag zum Schutz der Bäume auf der Lindenstraße gestellt. Daraufhin hatte die Verwaltung ein Gutachten eingeholt, in dem neun Linden zwischen Buchenweg und Freiheitsring detailliert untersucht wurden.

Das Gutachten stellt fest, dass die Baumbeete durch die Befahrung und die Nutzung als Parkstreifen extrem verdichtet sind. Versickerung findet kaum statt.
Der Gutachter schlägt im Wesentlichen vor:

•    die Entsiegelung weiterer Gehwegbereiche im Bereich der Baumscheiben,
•    einen vorsichtigen Bodenaustausch mit Saugbagger und Tiefenlockerung der Baumscheiben durch ein Druckluftgerät,
•    die Einsaat von bodenlockernden Pflanzen für mindestens eine Vegetationsperiode sowie das Einsetzen von Regenwürmern in die sanierten Bodenbereiche,
•    die bauliche, dauerhafte Verhinderung der weiteren Befahrung der Baumscheiben durch Pfosten, Bügel oder Ähnliches und den Einbau von punktuellen Tiefenbelüftungen

Die Kosten der Maßnahmen werden auf 2.000 bis 5.000 € je Baum geschätzt.

Zwei der untersuchten neun Bäume wird nach der Umsetzung der vorgeschlagenen Verbesserungen eine noch mittlere Lebenserwartung zugetraut, bei den anderen sieben Bäumen geht der Gutachter sogar von einer hohen Lebenserwartung aus. Die Vitalität der Bäume ließe erwarten, dass sich der Zustand der Bäume nach den Maßnahmen verbessern werde.

Auf der Grundlage des Gutachtens hat nun der Ausschuss für Bauen, Verkehr und Umwelt am 4. Juli beschlossen, die vorgeschlagenen Maßnahmen umzusetzen.
Miriam Erbacher, Fraktionsvorsitzende der Frechener Grünen, freut sich über den Beschluss: „Das Parken auf den Baumscheiben hätte über kurz oder lang zum Absterben der Bäume geführt. Nun bekommen die Linden doch noch eine Chance. Gerade in den Zeiten des Klimawandels hilft der Erhalt jedes einzelnen Baums.“


Fotos: geschädigte Bäume auf der Lindenstraße (Quelle Privat)

27.06.2019

Streitpunkt Pförtnerampel - Der Autoverkehr selbst kann Bestandteil der Lösung sein

Pressemitteilung

Frechener Grüne setzen auf Fahrgemeinschaften

Heftige Diskussionen löst derzeit die geplante Pförtnerampel in Höhe der Park&Ride-Anlage Weiden-West aus. Mit dieser Ampel will die Stadt Köln im Berufsverkehr die Anzahl der Autos von bislang 1.200 auf 700 Fahrzeuge in der Stunde drosseln.
Nach Meinung der Grünen ist diese Reduktion durchaus machbar. Miriam Erbacher, Fraktionsvorsitzende der Frechener Grünen, macht dazu folgende Rechnung auf: „Wenn man sich im Berufsverkehr an die Aachener Straße stellt, fällt auf, dass fast alle Autos nur mit einer einzigen Person besetzt sind. Drei bis vier Plätze pro Fahrzeug bleiben unbenutzt. Wenn es gelänge, jedes Auto mir zwei Personen zu besetzen, dann würde sich die Anzahl der Autos von 1.200 auf 600 Fahrzeuge halbieren. Man bräuchte dann keine Pförtnerampel mehr, der tägliche Stau auf der Aachener Straße wäre passé, und die Anwohner könnten aufatmen, weil die NO2-Grenzwerte eingehalten würden. Darüber hinaus wäre es für die Autobesitzer preiswerter, da sich die Mitfahrer an den Fahrkosten beteiligten und in manchen Fällen sogar der Zweitwagen überflüssig würde.“
 
Erbacher weiter: „Durch die Nutzung von Smartphones ist die Suche nach Mitfahrgelegenheiten heute sehr einfach, zuverlässig und sicher. Auch spezielle Wünsche wie „Nichtraucher“ oder „nur Frauen“ können dabei berücksichtigt werden, die Fahrten können dank moderner Technik auch spontan erfolgen und benötigen so gut wie keinen Vorlauf.“
Die Frechener Grünen regen an, dass beispielsweise die Stadt Köln, der Rhein-Erft-Kreis und die Industrie- und Handelskammer gemeinsam eine Plattform zu Vermittlung von Fahrgemeinschaften in Betrieb nehmen bzw. sich einer bereits bestehenden Plattform anschließen.
Auch bei den Arbeitgebern dürfte ein erhebliches Interesse an Fahrgemeinschaften bestehen, nicht zuletzt können sie teure Firmenparkplätze einsparen und drohenden Fahrverboten gelassen entgegensehen.
Die überlastete P&R-Anlage in Weiden-West könnte als Ziel für Fahrgemeinschaften mit eingebunden und ihre Stellplätze so intensiver genutzt werden.
Als flankierende Maßnahme wäre eine Integration des Mitfahrangebotes in die Fahrplanauskunft der KVB oder des VRS sinnvoll, ebenso wie die Bereitstellung von bevorrechtigten Stellplätzen oder Fahrspuren für Fahrgemeinschaften.
 
Erbacher fasst zusammen: „Fahrgemeinschaften haben ein großes Potential. Es sind keine hohen Investitionen und lange Vorlaufzeiten nötig, allerdings eine gute Werbung zur Sensibilisierung der Pendler. Das Angebot muss stimmen. Verbesserungen beim öffentlichen Personennahverkehr und beim Radverkehr sind nach wie vor wichtig und von uns gefordert. Wir benötigen ein möglichst breites Angebot für möglichst viele Mobilitätsalternativen. Nur so bekommen wir eine Verkehrswende hin und das Schadstoff- und Klimaproblem in den Griff.“

Stau auf der Aachener Straße, aber in jedem Auto sitzt nur eine Person. Fotoquelle: privat
Mitfahrgelegenheit per Smartphone „Quelle © 2018 Daimler AG“

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